Ein Weihnachtsengel im Notenkleid
Kunsthandwerksmarkt im Schloss bot Schönes und Ausgefallenes Naturschutzbund wartet mit "Glühapfel" auf
GIFHORN . Kerzenhalter mit Engelsflügeln und bunte Schatullen, Scherenschnitte und Krippen, Ledertaschen und Leinenbeutel, Baumschmuck aus Holz und Kissen mit Fröschen oder Hirschen: Schönes, Ausgefallenes wie Hochwertiges gab es am Wochenende beim Schlossmarkt im Advent zu entdecken. Wer da nicht noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Lieben gefunden hat...
Rittersaal, Kaminraum und die Museumskasematte boten die stimmungsvolle Kulisse und natürlich der Hof des Schlosses, im Lichterschein besonders schön.
Reihum warteten dort die verschiedenen Serviceclubs mit ihren Angeboten auf: Wer dort konsumierte oder kaufte, unterstützte gleichzeitig einen guten Zweck.
Am Stand der Gifhorner Landfrauen fiel eine einfache wie entzückende Bastelarbeit ins Auge: Engel, aus den Blättern ausgedienter Gesangbücher gefaltet. Eigens für den Markt haben die Landfrauen auch gebacken. Viele haben mitgeholfen. "Dann macht es auch Freude", sagt Eva Gruhs.
Der Naturschutzbund wartet derweil mit einer Alternative zu Glühwein auf: Glühapfel, sprich heißen Apfelsaft. "Die Äpfel stammen von der Streuobstwiese in Wasbüttel", erklärt Jakob Drees. "Wir haben 100 Liter saften lassen." Nur den Calvados, den "Schuss" für das Heißgetränk, hätte der Nabu nicht selbst gebrannt.













