Ostgiebel der Burg kostet eine Million Euro
Sparkasse und Niedersächsische Sparkassenstiftung unterstützen aufwändige Sanierung in Brome 3,13 Millionen Euro Gesamtkosten
BROME. Da kam Freude auf: Michael Schormann von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und Sparkassenchef Gerhard Döpkens überreichten gestern eine Spende von 50 000 Euro für die Burgsanierung.
"Ich mag Brome", fasste Michael Heinrich Schormann, stellvertretender Geschäftsführer der Niedersächsischen Sparkassenstiftung Hannover, seine Gefühle für den Flecken zusammen. "Da ist die Grenzsituation, die historische Bedeutung und dann träumt es so vor sich hin."
Auch für Gerhard Döpkens, Chef der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg, hat Brome eine besondere Bedeutung: "Die Bromer Burg ist für uns ein Leuchtturm."
So verwundert es nicht, dass die Beiden nicht nur wohlfeile Worte im Gepäck hatten: "Wir fördern die Erhaltung von regionaltypischen Baudenkmälern", erklärte Schormann. "Deshalb beteiligen wir uns mit 50 000 Euro an der Sanierung der Burg."
Hocherfreut erklärte Flecken-Bürgermeisterin Ingrid Klopp: "Brome sagt Danke!" Freude auch bei Irene Siemann, Fachbereichsleiterin bei der Kreisverwaltung. "Die Burg ist unser Lieblingskind." Und auf die dringliche Erhaltungssanierung anspielend: "Sie ist aber auch unser Sorgenkind." Denn die Erneuerung der Fundamente sowie der Außenmauern sei ein kostspieliges, mehrjähriges Bauprojekt.
"Die Sanierung des Ostgiebels kostet eine Million Euro und ist abgeschlossen", berichtete Alexander Wollny, Chef des Kreisbauamtes. "Jetzt gilt es, auch den westlichen Teil der Burg zu stabilisieren."
"Wir standen kurz vor dem Gau", machte Museumsleiter Andreas Wallbrecht die Dramatik deutlich. "Die gesamten Fundamente sind nicht mehr tragfähig." Spannend sei für ihn, dass sich nun "ganz viele Informationen über die Burg" ablesen ließen. Nach der Gebäudesanierung stehe die Neugestaltung des Handwerker-Museums an. "Am 1. März 2012 wollen wir wieder eröffnen."













