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14. Februar 2012
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Bei 35 Grad Container ausgeladen

Vorstand der Namibiahilfe Ahnsen reiste in die Wüsten- und Küstenstadt Swakopmund

Von Bettina Stenftenagel

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AHNSEN. Sechs Wochen war der Container der AG Namibiahilfe unterwegs. 10  000 Kilometer ist er gereist und nun pünktlich angekommen: Der Vorstand des Ahnsener Vereins war beim Entladen in der Wüsten- und Küstenstadt Swakopmund dabei.

Markus Voigt, Kassenwart des Namibiahilfe-Vereins, und seine Ehefrau Sabine, Schriftführerin, waren in der Wüste, als der Anruf kam. Vorsitzender Eduard Tkocz und seine Frau Gerlind am Strand. Per Mobiltelefon wurden sie darüber informiert, als der Frachter in den Hafen einlief.

Mit einem Schwertransporter wurde der 40-Fuß-Container auf das Gelände der Swakopmunder Pfadfinder gebracht. "Sie haben einen großen Lagerraum zur Verfügung gestellt", berichtet der Vorsitzende. Bei 35 Grad im Schatten wurde der Container ausgeladen und einige der Hilfsgüter sofort an 15 soziale Einrichtungen verteilt. Für alle anderen Stellen – Krankenhäuser, Kindergärten und Altenheime – wurden die Spenden im Swakopmunder Pfadfinderlager eingelagert. Sie werden dort abgeholt.

"Miriam Giltzner, Lehrerin an der Primary School in Omaruru, hat sofort zwei Fahrzeuge auf den 250 Kilometer langen Weg nach Swakopmund geschickt", erzählt Eduard Tkocz weiter. "Noch bevor die letzten Paletten aus dem Container entladen werden konnten, wurden 38 Umzugskartons gefüllt mit dringend benötigten Kleidungsstücken für ihre Schüler sowie Haushaltsgegenstände für die Schülerunterkunft in die Pickups verladen." Die Lehrerin gab dem Vorstand ein Dankeschön an die Spender im Landkreis Gifhorn mit auf den Weg: "Wir sind überglücklich, dass es so weit weg von hier Menschen gibt, die bereit sind uns zu helfen."

Mitarbeiter der Behindertenschule "Chain" waren auch sofort zur Stelle. Sie nahmen neben den bestellten Behindertenfahrrädern, Tandems und Rollstühlen 20 Schulranzen für die neuen Schüler in Empfang.

"Wie gewohnt, haben wir hier eine reibungslose Abwicklung erlebt", lobt Tkocz weiter. Die Liegezeit von nur drei Tagen im Hafen von Walvis Bay sei rekordverdächtig. "Da unser Partner-Verein in Namibia, die OCPD-Organisation for Caring with Disbilities, ebenfalls als wohltätig anerkannt ist, sind keinerlei Zollgebühren zu entrichten", sagt Kassenwart Markus Voigt.

Während ihrer Reise haben die Vorstandsmitglieder weitere Organsiationen kennengelernt und eine umfangreiche Wunschliste für Sachspenden mit nach Hause gebracht. "Die Unterstützung eines Kindergarten-Neubaus mit Behindertenbreich ist das nächste Ziel des Vereins", sagt der Vorsitzende. "Mehr als 100 Kinder finden dort eine qualifizierte Betreuung und Ausbildung."

Mittwoch, 17.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11931021/menuid/2160
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