Jugendliche streiten über Babyklappen
Qualifikation für den Landeswettbewerb "Jugend debattiert" im Gymnasium Leiferde
Soll eine Arbeitspflicht für Hartz-IV-Empfänger eingeführt werden? Verena Flemming vom Humboldt-Gymnasium Gifhorn sagt "ja". Die 18-jährige Schülerin nahm gestern am Wettbewerb "Jugend debattiert" teil und vertrat in der Hinrunde die Pro-Position zu dem kontroversen Thema. In der zweiten Runde ging es für die älteren Schüler darum, ob Babyklappen in Deutschland generell verboten werden sollten.
Eine halbe Stunde hatten die 48 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen Zeit, sich auf die Diskussion in Vierergruppen vorzubereiten. Wer welche Position vertrat, war zuvor ausgelost worden.
Flemming landete am Ende auf dem 23. Platz. Zusätzlich zu ihr traten Nadine Kalverkamp, ebenfalls vom Humboldt-Gymnasium, Platz 14, und Wilhelm Dargel vom Gymnasium Hankensbüttel, Platz 5, an.
Die jüngeren Schüler aus den Klassen acht bis zehn stritten darüber, ob Schüler einmal im Monat einen Nachmittag lang soziale Arbeit machen sollen und ob der Genuss von Alkohol in Regionalzügen verboten werden sollte. In dieser Gruppe war auch der 17-jährige Steve Kitschke vom Gymnasium Meinersen und erreichte den 12. Rang.
Die vier Besten aus jeder Altersgruppe qualifizierten sich für das Landesfinale am Nachmittag in der Gifhorner Stadthalle.













