BZV
newsclick
Suchen
11. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Geschenke erhalten die Freundschaft

Im Gifhorner Rathaus lagern Souvenirs aus aller Welt – Die Stadt verteilt ihrerseits Andenken

Von Wiebke Schwarze

zoom
Großansicht Großansicht

Eine Puppe aus Asien, ein vielarmiger Kerzenständer, ein Amtssparbuch. Das sind nur einige der Geschenke, die die Stadt Gifhorn angesammelt hat. Sie stammen von Besuchern aus aller Welt und Besuchen in aller Welt. Vor allem aber aus den Partnerstädten.

Besondere Andenken bewahrt Bürgermeister Manfred Birth in seinem Amtszimmer auf. In der Schrankwand aus dunklem Holz hinter seinem Schreibtisch steht zum Beispiel ein mit Cognac gefülltes Auto aus Glas. "Es kommt von einer Besuchergruppe der Firma Seat", erinnert sich Birth.

Der besondere Treibstoff steht schon ein paar Jahre im Schrank, "aber bevor ich hier aufhöre, trinke ich den noch aus", so der Bürgermeister schmunzelnd.

Weitere Preziosen haben einen festen Platz in dem Raum, des früheren ehrenamtlichen Bürgermeisters. Dort steht auch der vielarmige Kerzenleuchter von der Bundespolizei, die einen Standort mit Hundertschaften in der Stadt hatte – heute ist nur noch die Fliegerstaffel stationiert.

Von weiter her kommt die Holzschnitzerei, die Motive aus Gifhorn zeigt. Ein Künstler aus der ukrainischen Partnerstadt Korssun-Schewtschenkiwski hat Mühlen und die Nicolai-Kirche verewigt.

"Auch wenn ich als Bürgermeister die Geschenke entgegengenommen habe, sind die meisten nicht für mich persönlich. Die Bürger sollen sie auch sehen können", sagt Birth. Deshalb stehen zum Beispiel Nijmegen-Wappen in einer von zwei Vitrinen im Rathaus. Die dort gezeigten Stücke wechseln hin und wieder.

Die Stadt verteilt ihrerseits auch gerne Andenken. "Das ist international ein schöner Brauch geworden", meint Birth. Deshalb lagern in Kisten und Schachteln unter anderem Schreibsets, Vasen oder Pins, die mit dem Wappen der Stadt bedruckt oder graviert sind. "Das ist inzwischen eine richtige Industrie geworden. Solche Dinge werden in großer Zahl hergestellt und mit dem Wappen der jeweiligen Stadt versehen", erklärt Birth. Wichtiger als der Wert der Gegenstände sei die Erinnerung, die der Beschenkte damit verbindet. Wie bei Urlaubsmitbringseln.

Mittwoch, 28.07.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12687618/menuid/2160
epaper

Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung - Jetzt abonnieren!

[ zum e-paper ]

Videos der Region

Jedes dritte Auto auf deutschen Straßen kommt von VW

zum Artikel ]

"Rückholung des Asse-Mülls hat Priorität"

zum Artikel ]

Abschied nach 20 Jahren im Kunstatelier der Lebenshilfe

zum Artikel ]

Hier macht der Winter besonders viel Spaß

zum Artikel ]

Schöninger Christen treffen sich

zum Artikel ]

Kammerkonzert wird enden mit der "Kleinen Lachmusik"

zum Artikel ]

Grüne erinnern mit Mahnwache an Atomkatastrophe in Fukushima

zum Artikel ]

Herzog Ferdinand und Friedrich der Große im Streit

zum Artikel ]

Landesbehörde ließ Bäume fällen

zum Artikel ]

Mann stahl Portemonnaie und hob Geld ab

zum Artikel ]

Die Stadtbücherei wird immer populärer

zum Artikel ]

Sanierung des Lessing-Theaters ist im Zeitplan

zum Artikel ]

Feuerwehreinsatz: Brand im Kellerschacht beim Supermarkt

zum Artikel ]

Wir suchen die schönsten Liebesgeschichten der Stadt

zum Artikel ]