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04. Februar 2012
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Firma demonstriert neue SMS-Alarmierung

Pilotprojekt: Feuerwehren des Kreises testen "Zabos"-System aus Weyhausen


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GIFHORN.  Demnächst könnten die Feuerwehrleute im Landkreis per SMS über Handy alarmiert werden. Feuerwehrvertreter der Kommunen informierten sich in der feuerwehrtechnischen Zentrale Gifhorn über das neue Alarmierungssystem "Zabos" (wir berichteten exklusiv). Anfang April wird das System in Probebetrieb gehen.

Das Alarmierungssystem wurde von der Weyhäuser Firma EDV Consulting Wohlers (ECW) in Zusammenarbeit mit der Samtgemeindefeuerwehr Papenteich entwickelt. Dabei soll es als Ergänzung zu den herkömmlichen Systemen Meldeempfänger und Sirene dienen, ohne in die vorhandenen Alarmierungsstrukturen eingreifen zu müssen.

Als Empfänger werden die vorhandenen privaten Handys der Feuerwehrleute genutzt. ECW stellte das fast fertige Produkt den interessierten Gemeindefeuerwehren vor. Ziele des Systems sind die Erhöhung der Alarmierungssicherheit und die Schaffung einer zusätzlichen gezielten stillen Alarmierung. Alarme können dann nicht nur über Sirene und Meldeempfänger ausgelöst werden, sondern auch per SMS oder Internet durch berechtigte Einsatzleiter.

Höhepunkt des Abends war eine eindrucksvolle Live-Vorführung, wie eine solche Alarmierung per SMS aussehen kann. Der Papenteicher Samtgemeindebrandmeister Hermann Schölkmann schickte per SMS eine Alarmmeldung an "Zabos" ab. Nur 30 Sekunden danach machten sich die 21 Mobiltelefone der Teilnehmer durch gemeinschaftliches Klingeln oder Piepen auf den Eingang eines Alarms bemerkbar. Die Mobilfunknummern waren vorher in das System als Alarmschleife angelegt worden. Nach fünf Minuten bekam Schölkmann dann einen Statusbericht, wie viele von den Alarmierten am imaginären Einsatz teilnahmen.

Der Probebetrieb gilt als Pilotprojekt. Bei Anschaffung dieses Systems wird der Landkreis ein preisgünsti-ges Zusatzalarmierungssytem bekommen, das sich unter Umständen über die Grenzen des Landkreises vermarkten lässt. Während sich sechs der zehn Kommunen im Landkreis Gifhorn für dieses System interessieren, existiert auch bereits eine erste Anfrage vom Roten Kreuz in Peine.   frö

Montag, 20.03.2006
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/5210001/menuid/2160
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