Otter bleiben die Attraktion
Mit zahlreichen Projekten und Angeboten startet das Otterzentrum in die Saison
HANKENSBÜTTEL. Zum Saisonstart zeigt sich das Otterzentrum von seiner Schokoladenseite: Das Gehege für die neu angesiedelten Iltisse hat sich bestens in die Landschaft integriert, das Bildungsangebot stößt auf großes Interesse und ein neuer "Pavillon der Region" steht vor der Eröffnung.
Beim Frühlingsmarkt machten sich am Wochenende zahlreiche Gäste ein Bild davon, wie sich das Otterzentrum in der neuen Saison präsentiert. "Wir haben zum Beispiel die hier geborenen Fischotter-Jungen, das interessiert viele", erläutert Otterzentrums-Leiter Mark Ehlers im Rundschau-Gespräch.
Gut in das Freigelände integriert hat sich inzwischen auch das im vergangenen Jahr angelegte Iltis-Gehege. Jedes Tier steht im Otterzentrum auch für eine Landschaftsform in diesem Fall ist es ein Sumpfgebiet, das sich bis an den Isenhagener See erstreckt. "Es hat gar keinen Gehege-Charakter mehr, sondern fügt sich perfekt ein", erläutert Ehlers.
Damit sei ein wichtiger Anspruch des Otterzentrums erfüllt: Die Besucher sollen das Gefühl haben, dass sie direkt durch den Lebensraum der Otter spazieren.
Eifrig gebaut wird derzeit zudem an einem "Pavillon der Region", der laut Ehlers im Sommer eröffnet werden soll: "Wir wollen damit auch auf andere Projekte und Ausflugsziele im Umland hinweisen." Man wolle zeigen, um was für eine spannende Region es sich handele. Ehlers: "Vielleicht bleibt ja der ein oder andere noch eine Nacht länger hier." Rund 50 Quadratmeter wird der Pavillon groß, mit dem auch das Unter-Dach-Angebot erweitert wird.
Zu einem wahren Renner hat sich nach Angaben des Leiters inzwischen das "Regionale Umweltbildungszentrum" entwickelt, als das das Otterzentrum anerkannt ist. Der Seminarraum sei für außerschulische Lernangebote ständig ausgebucht.
Und: Das Otterzentrum, zu dessen Einzugsgebiet auch Hannover, Hamburg und Berlin gehören, hatte seine Werbung in den Metropolen zuletzt verstärkt. Die Möglichkeiten seien jedoch bei einem gemeinnützigen Verein begrenzt, so Ehlers. Das von der Aktion Fischotterschutz betriebene Zentrum finanziert sich durch Eintrittsgelder, Spenden, Projektfördermittel und Mitgliedsbeiträge. Der Verein konnte seinen Mitgliederstand in einem Jahr um 1000 auf nunmehr 14 000 erhöhen.
Bei all den Aktionen und Projekten betont Ehlers aber: "Egal, was wir machen, unsere Attraktion bleiben natürlich unsere Tiere."













