Zwei Jahre auf Bewährung
Schaden für Autohaus 50 000 bis 60 000 Euro
GIFHORN. Der ehemalige Leiter des Gebrauchtwagenvertriebs eines Gifhorner Autohauses wurde gestern vom Amtsgericht zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Er sei der Untreue in fünf Fällen für schuldig gesprochen worden, berichtete Gerichtssprecher Richter Jan-Michael Seidel gegenüber unserer Zeitung. Insgesamt betrage der Schaden 50 000 bis 60 000 Euro.
Die Betrugssumme habe der Beklagte "je nach eigenen wirtschaftlichen Kräften" wieder zurückzuzahlen, so Seidel. Weiterhin verfügte das Amtsgericht als Bewährungsauflage 200 Stunden gemeinnützige Arbeit.
Die Staatsanwaltschaft warf dem ehemaligen Mitarbeiter der Gebrauchtwagenfirma vor, über mehrere Jahre hinweg Fahrzeuge im Namen des Geschäftes gekauft und sie dann auf eigene Rechnung weiter veräußert zu haben.
Im März 2006 wurde gegen den Beschuldigten Anzeige wegen Betrugs und Untreue erstattet. "Jetzt hat er sich in vollem Umfang zu den Taten bekannt", so der Gerichtssprecher. sto













