Landkreis startet mit B4-Planung
Entwurfsauftrag liegt vor Trasse soll bis südlich von Meine vierspurig werden
GIFHORN. Die Planung für den Ausbau der B4 von Gifhorn Richtung Braunschweig mit den Ortsumgehungen Rötgesbüttel und Meine nimmt Fahrt auf: "Wir haben jetzt den Entwurfsauftrag für die gesamte Ausbaustrecke der B 4 erhalten", erklärte Michael Peuke, Fachbereichsleiter der Landesstraßenbaubehörde in Wolfenbüttel der Rundschau. "Jetzt kann der Landkreis offiziell mit den Planungen beginnen."
Wie bereits berichtet, unterzeichneten kürzlich Landrätin Marion Lau und Bernd Mühlnickel, Geschäftsbereichsleiter Wolfenbüttel, einen Vertrag, in dem sich der Landkreis Gifhorn zur Vorleistung eines Teils von 1,3 Millionen Euro der Gesamtplanungskosten von 3 Millionen Euro verpflichtet.
Dadurch kann die Trasse von Gifhorn bis südlich von Meine geplant werden. Ohne die Vorleistung des Landkreises wäre die Ausbau-Planung nur in zwei Abschnitten möglich gewesen: Bekanntlich wurde die Teilstrecke von Gifhorn bis Rötgesbüttel im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher Bedarf eingestuft, während der Abschnitt von Rötgesbüttel bis Meine nur als weiterer Bedarf ausgewiesen ist. Alexander Wollny, Leiter des Bau- und Planungsamtes des Landkreises, zeigte sich zufrieden: "Wir sind jetzt in der Lage, die Arbeiten in einem Stück zu leisten."
Das bedeute allerdings nicht, dass nun sofort alle Planungsleistungen ausgeschrieben würden: "Wir sind gehalten, die unterschiedlichen Leistungen zeitentsprechend und teilweise europaweit auszuschreiben," ergänzte Wollny. Er rechnet für diesen Arbeitsschritt mit einem Zeitrahmen von einem halben Jahr.
"Selbstverständlich stimmen wir uns bei allen Entscheidungen eng mit Wolfenbüttel ab", erläutert der Bauamtsleiter. "Unsere Aufgabe besteht darin, die Planungen für die Straße zur Baureife zu bringen. Das wird wohl vier bis fünf Jahre dauern. Erst dann wird entschieden, ob der Ausbau auch finanziert werden kann." Die B4 stehe dann mit anderen Straßenbaumaßnahmen im Wettbewerb.











