Grüne fordern mehr Transparenz in Endlagern
Kreis direkt betroffen von Asse und Morsleben
Die Mitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen hat sich bei ihrer Sitzung mit den Themenschwerpunkten Atompolitik und der Problematik der Entsorgung des Atommülls beschäftigt.
Da der Kreis Helmstedt unmittelbar betroffen ist von den Endlagerstätten Morsleben und Asse, fordern die Grünen die angebrachte Transparenz auf Seiten der Betreiber dieser Anlagen.
Asse zeigte in den vergangenen Monaten, dass durch Vertuschen und Zurückhalten von wichtigen Informationen die Gefahren für die Bürger nicht mit der nötigen Sorgfalt behandelt wurden.
Zur fachlichen Unterstützung lud der Kreisverband den Fraktionsvorsitzenden der Grünen Niedersachsen Stefan Wenzel zur Mitgliederversammlung ein.
Das Endlager Morsleben steht nun vor einer entscheidenden Phase. Im Sommer werden Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren öffentlich ausgelegt. Während dieser Zeit müssen diese von Wissenschaftlern nach eventuellen Schwachstellen untersucht werden. Es muss geklärt werden, ob der Atommüll in Morsleben dauerhaft sicher in den Schachtanlagen eingelagert werden kann oder ob durch eine Rückholung der mit Atommüll gefüllten Fässer die Möglichkeit gegeben ist, diese an einem besser geeigneten Ort zu lagern.
Aus der Konsequenz des nicht gelösten Problems der Entsorgung des Mülls aus Atomkraftwerken (AKW), fordern die Grünen seit vielen Jahren den Ausstieg aus der Atomkraft und keine weiteren Laufzeitverlängerungen für alte AKW.













