Mehr lange Beine, lange Ohren und Streifen im Zoo
Nachwuchs bei Riesenesel und Zebra – Neue Aktionen
ESSEHOF. Zwei blutjunge Mädchen steigern die Streifen- und Lange-Ohren-Rate im Tierpark Essehof: Ashanti und Rhana
Rhana versucht einen übermütigen Sprung, aber irgendwie hat sie noch nicht so ganz vor Augen, welches der langen Beine zuerst, und welches zuletzt auf dem Boden landen sollte. Niedlich sieht es aus, wenn das tapsige Zamorano-Leonés Rieseneselbaby seine ersten Gehversuche macht. Noch ist es abgetrennt von Mama Rosa und wird mit der Flasche aufgezogen, wie auch schon Watussikalb Emma. Denn zunächst war Rhana etwas schwächlich und musste behandelt werden, und dann war Mamaesel auch noch nicht gerade zimperlich mit der langohrigen Tochter. "Wenn sie stabiler ist, darf sie auch mit nach vorne zu den anderen Eseln", verspricht Zoo-Tierärztin Dr. Anja Blankenburg. Dass die Mama so komisch auf Rhana reagiert, erklärt sich die Fachfrau damit, dass es ihre erste Geburt war. Auch bei den Zebras gibt es eine Klein-Ausgabe seit Mitte April, zwei Tage nach den Eseln: Ashanti tobt mit ihrer älteren Schwester Paula und Mutter Petra über die Afrikawiese. Abgetrennt von der Familie ist der gestreifte Papa, "weil er derzeit allgemein grob ist", wie Blankenburg informiert, "wir müssen das Fohlen schützen."
Der Tierpark bietet seit dieser Saison neue Aktionen an. So können Besucher die Futterrunde der Tierpfleger begleiten oder bei Schaufütterungen miterleben, was und wie Erdmännchen oder Waschbären so speisen. Außerdem sollen Tierpaten einmal im Jahr eine Aktion mit ihrem Tier machen können. "Sie dürfen da auch Wünsche äußern", versichert Blankenburg.













