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14. Februar 2012
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Schüler suchen ihren Traumjob

14. Berufsfindungsmarkt lockte zahlreiche Besucher ins Schöninger Schloss

Von Fabian Wachsmuth

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Mode-Designerin, Tierpfleger, Goldschmiedin, IT-System-Elektroniker – manche Schüler kamen gestern mit ziemlich klaren Berufswünschen zum 14. Berufsfindungsmarkt ins Schloss Schöningen. Und doch: Es kann ja nicht schaden, sich auch nach Alternativen umzusehen. Die wurden den Hunderten von Besuchern aus Schulen im Landkreis Helmstedt und den angrenzenden Gemeinden Sachsen-Anhalts jedenfalls reichlich geboten, denn 38 Unternehmen und berufsbildende Einrichtungen stellten sich und ihre Ausbildungsangebote vor.

Neuntklässler Tim aus Helmstedt hat am Stand der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gleich das gefunden, wonach er gesucht hatte: Informationen zum Beruf des IT-System-Elektronikers. "Ich habe schon ein Praktikum in diesem Bereich gemacht. Das würde mir auch als Beruf Spaß machen", sagte der Gesamtschüler. Trotzdem ging es ihm wie vielen anderen Besuchern – die Unsicherheit, eventuell keinen Ausbildungsplatz zu finden, ist ein ständiger Begleiter. "Ich mache mir schon Gedanken darüber. Man sollte eben nicht darauf warten, dass ein Angebot um die Ecke kommt", meinte Tim.

Isabell würde zwar am liebsten Pferdewirtin werden, will sich aber auch nicht zu sehr auf diesen Beruf fixieren. Die Realschülerin aus Schöningen hat sich auf dem Berufsfindungsmarkt unter anderem mit Broschüren über die Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau oder zur Biologisch-Technischen-Assistentin eingedeckt. "Ich finde es gut, dass man sich hier in so vielen verschiedenen Branchen umsehen kann", lobte sie das Angebot. Ihre Klassenkameradin Sarah dagegen hatte an den Ständen noch keine Alternative zu ihrem Traumberuf Mode-Designerin gefunden.

Die PTB hat sich für Unsichere wie Sarah eine zusätzliche Orientierungshilfe ausgedacht: ein eintägiges Schnupperpraktikum. "So lernt man den jeweiligen Ausbildungsberuf schon ganz gut kennen", erläuterte Frank Wulke, Leiter der Ausbildung für Geräte- und Systemelektronik bei der PTB. Gute Erfahrungen damit haben nicht nur die Schüler, sondern auch sein eigenes Unternehmen gemacht: Von den Schnupperpraktikanten seien später einige als Auszubildende zurückgekehrt.

Mittwoch, 17.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11931027/menuid/2161
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