BZV
newsclick
Suchen
14. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Junge Täter nach Raubüberfällen ermittelt

Zwei Rentnerinnen in Schöningen sind die Opfer gewesen – Mädchen legten laut Polizei Teilgeständnis ab


zoom
Großansicht Großansicht

Die Polizei in Schöningen hat Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren sowie zwei 16-jährige Mädchen ermittelt, denen vorgeworfen wird, am 9. März Überfälle auf zwei Rentnerinnen in Schöningen begangen und Handtaschen erbeutet zu haben. Betroffen waren zur Mittagszeit eine 86 Jahre alte Seniorin nahe des Wallgartens an der Einmündung Am Mühlenbach und am frühen Abend eine 83-jährige Schöningerin in der Völpker Straße.

Den Ermittlungen zufolge war die 86-Jährige gegen 12.25 Uhr auf dem Nachhauseweg, als ihr zwei jugendliche Mädchen die Handtasche entrissen. Später um 18.50 Uhr ereignete sich auf dem Verbindungsweg von der Cunostraße zur Völpker Straße ein zweiter Fall, bei dem der 83-Jährigen von jugendlichen Tätern die Einkaufstasche entrissen wurde. Dabei wurde die Rentnerin verletzt.

Das Opfer zog sich bei einem Sturz eine Kopfplatzwunde und einen Schulterbruch zu. Die 83-Jährige wurde in das Kreiskrankenhaus Helmstedt eingeliefert. Insgesamt erbeuteten die vier Täter die Taschen mit mehreren Hundert Euro Bargeld und EC-Karten.

Die von der Schöninger Polizei eingesetzte Ermittlungsgruppe konnte nach umfangreichen Recherchen und Befragungen bereits zwei Tage nach der Tat zunächst die 16- und 18-jährigen Tatverdächtigen im Stadtgebiet von Schöningen festnehmen. In ihren Vernehmungen räumten die der Polizei einschlägig bekannten Jugendlichen den Überfall auf die 83-Jährige ein. Nach Durchsuchungen der Wohnungen wurden beide Täter am Folgetag wegen fehlender Haftgründe in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig nach Hause entlassen.

Bei den weiteren Untersuchungen wurden die beiden 16-jährigen Mädchen aus Schöningen ermittelt. Sie haben laut Polizei gestern den Überfall auf die 86-Jährige "zum Teil" eingeräumt. Die vier Jugendlichen sind untereinander bekannt, jedoch sollen sie die Raubüberfälle getrennt voneinander begangen haben. Das geraubte Bargeld haben sie zum großen Teil ausgegeben, zum Teil für die Beschaffung von Drogen.   red

Donnerstag, 18.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11936699/menuid/2161
epaper

Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung - Jetzt abonnieren!

[ zum e-paper ]

Videos der Region

Städte suchen Wege aus Schuldenfalle

zum Artikel ]

VfL-Spielerin startet beim "Nacktrodeln"

zum Artikel ]

Stadt warnt: Eis auf dem Südsee trägt nicht mehr 

zum Artikel ]

Politik fordert Entschärfung von Ampelkreuzung

zum Artikel ]

Schwelender Streit ums Biogas

zum Artikel ]

Vom Rittergut sollen nur zwei Gebäude übrigbleiben

zum Artikel ]

Romec Manns verzichtet – Vechelder SPD votiert für Bachmann

zum Artikel ]

"Sie sind Vorbild in Sachen Menschlichkeit und Miteinander"

zum Artikel ]

Rat wird dem Mobilitätsmuseum zustimmen

zum Artikel ]

Nabu warnt: Leguane sind keine Haustiere

zum Artikel ]

Jugendkunst von Mauern und einem Bauwagen

zum Artikel ]

Schüler der Clemens-Grundschule lernen Erste Hilfe

zum Artikel ]

Global Inn setzt aufs Internetgeschäft

zum Artikel ]

10000. Besucherin hält sich mit Gerätetraining fit

zum Artikel ]