Frauenloser Storch attackiert Barmker Autos
Abhilfe durch Planen und Spiegel Seit drei Wochen Spaziergänge durch den Ort
BARMKE. Seit rund drei Wochen müssen die Barmker um ihre Autos bangen. Im Ort haust neben einem ordentlich klappernden Paar auf der Molkerei ein so genannter Junggesellenstorch, berichtet Achim Klaffehn vom Polizeikommissariat Helmstedt. Dieser Junggeselle spaziert gerne zu Fuß die Weidenkampstraße auf und ab. Und dann schlägt er urplötzlich und völlig unvermutet zu.
Der alleinstehende Storch reagiert offenbar mangels weiblichem Gegenstück etwas über. Wenn er sein Spiegelbild beim Flanieren erblickt, so attackiert er es sofort und das bekommt besonders wohl gesäuberten und polierten Autos, die dort im Freien am Straßenrand stehen, nicht so gut. Einige Anlieger haben die Polizei nun um Hilfe gebeten schließlich handelt es sich ja um Sachschäden, die der Vogel fabriziert.
Klaffehn: "Vermutlich sieht er in seinem Spiegelbild einen weiteren Rivalen, den es zu vertreiben gilt." Die Barmker Autobesitzer seien jedenfalls pfiffigerweise inzwischen teilweise dazu übergegangen, ihre Wagen durch das Anstellen von Brettern zu schützen, informiert Klaffehn.
Die Polizei hat mittlerweile den Naturschutzbund und die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt über die missliche Situation informiert und um artgerechte Hilfe gebeten. Von dort kam der Tipp, die Anlieger sollten doch ihre Autos durch Planen schützen und den Storch vielleicht auf ein anderes Ziel zu lenken etwa durch einen Spiegel, den man an der Molkerei befestigen könnte.













