Mini-Kängurus schauen
aus Mamas warmem Beutel
Im Winter gab es im Tierpark Essehof Nachwuchs
ESSEHOF. Im Tierpark Essehof lassen sich vor allem an den wärmeren Frühlingstagen viele Jungtiere beobachten. Aber auch im Winter erblickte exotischer Nachwuchs das Licht der Welt.
In der Gruppe der Mantelpaviane tragen zwei Weibchen ihre Jungtiere am Bauch. Bei diesen aus Afrika stammenden Affen, die am Tag zur Nahrungssuche lange Strecken zurücklegen, müssen sich die Neugeborenen den ganzen Tag an der Mutter festklammern, um nicht verloren zu gehen.
Bereits Heiligabend wurde Suki geboren. Die junge rotbraune Alpaka-Stute muss mit der Flasche gesäugt werden. So versteht es sich, dass sie sich über jeden Besuch eines Tierpflegers freut. Momentan bekommt sie noch vier- bis fünfmal am Tag ein Fläschchen. Alpakas sind wie auch Lamas eine Haustierform des Guanakos, eines Kleinkamels aus Südamerika. Sie wurden wegen ihrer Wolle gezüchtet.
Besonders drollig schauen die Kängurus drein. Man muss schon ein wenig genauer hinschauen und etwas Glück haben, um zu sehen, wie eines der Jungtiere seinen Kopf aus Mamas Beutel steckt. Gleich beide Weibchen sorgten für Bennettkänguru-Nachwuchs. Bereits im Spätherbst müssen die Neugeborenen als etwa 1 Zentimeter große Würmer geboren worden und in den Beutel geschlüpft sein. Hier saugen sie sich an einer Zitze fest und wachsen zunächst unbemerkt. Etwa neun Monate dauert die so genannte Beutelzeit. Inzwischen interessieren sie sich für die Welt, und auch die ersten kurzen Ausflüge dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zum Schlafen und Trinken geht es aber wieder zurück in Mamas Beutel.













