Jährliche Zuschüsse für den Geopark
Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel, Stadt Braunschweig und Femo verpflichten sich zur Unterstützung
KÖNIGSLUTTER. Der Geopark erhält eine sichere finanzielle Basis. Gestern unterzeichneten im Geopark-Infozentrum in Königslutter der Trägerverein Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (Femo), die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel und die Stadt Braunschweig einen Unterstützungsvertrag.
Durch den Vertrag sind die existenziellen Sorgen des Geoparks (wir berichteten) vorerst vom Tisch. Die Vertragsunterzeichner verpflichten sich zu regelmäßigen Zuschüssen an den Geopark. Der Femo-Vorsitzende Karl-Friedrich Weber war deswegen sehr erleichtert. Nun könne er sich mit seinen Mitarbeitern wieder auf die Umsetzung von Projekten konzentrieren, anstatt ständig mit der Suche nach Finanzmitteln beschäftigt zu sein.
Weber betonte aber, dass er und seine Mitarbeiter auch vor der Vertragsunterzeichnung darauf geachtet hätten, die öffentliche Hand nicht als automatischen Geldgeber anzusehen. Einnahmen habe es auch durch bezahlte Führungen und Spenden gegeben.
Die Vertragsunterzeichner lobten die interkommunale Zusammenarbeit. Der Vertrag zeige, dass man bereit sei, über eigene Grenzen hinweg zu schauen. Gerhard Kilian, Landrat des Landkreises Helmstedt, verwies auf den Geopark als Projekt, das auf die Region aufmerksam mache.
Trotz der schwierigen finanziellen Situation der Landkreise habe man sich für die Unterstützung des Geoparks entschieden, erklärte Burkhard Drake, Landrat des Landkreises Wolfenbüttel. Der Geopark sei ein regionales Projekt. Drake räumte allerdings ein, dass davon einige der Politiker im Landkreis Wolfenbüttel erst überzeugt werden mussten, bevor sie ihre Zustimmung für die Unterstützung gaben.
Königslutters Bürgermeister Ottomar Lippelt war ebenfalls bei der wichtigen Vertragsunterzeichnung anwesend. Allerdings gehört die Stadt Königslutter nicht zu den Vertragspartnern. Lippelt verwies auf bisherige Leistungen der Stadt für den Geopark: die jährlichen Zuschüsse für Femo und die Sanierung und Bereitstellung des Gebäudes für das Infozentrum.













