Zerstörungen im Findlingsgarten
FelsenFest und bundesweiter Tag des Geotops waren trotzdem erfolgreich
KÖNIGSLUTTER. Richtige Freude wollte bei den Veranrtwortlichen des FelsenFestes und Tags des Geotops gestern im Findlingsgarten in den Fuhren zwischen Königslutter und Ochsendorf nicht aufkommen. Unbekannte hatten in der Nacht zuvor einiges von den Vorbereitungen zerstört.
Die Randalierer müssen mit Motorrädern da gewesen sein, da frische Spuren im Sand zu sehen waren. Im Rahmen ihrer Ermittlungen stellte die Polizei diese sicher. Zwei Toilettenhäuser sind umgekippt worden und im Zelt waren waren Brandlöcher. Außerdem benutzen die Unbekannten das Stroh von der Bogenschießanlage für ein Lagerfeuer. Mitgebrachte Bierflaschen lagen um die Hütte herum.
Die Polizei hat den Schaden aufgenommen und fragt, ob jemand etwas bemerkt hat.
Auch wenn der Schock bei Beate Klimaschewski und den anderen Beschäftigten sowie Ehrenamtlichen vom Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) und dem Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (FEMO) zunächst tief saß, das Wetter und die Besucher entschädigten sie.
Immerhin, das FelsenFest und der bundesweite Tag des Geotops gaben die Möglichkeit, mehr über die geogeschichtliche Entwicklung und die Folgen für die früher lebenden Menschen zu erfahren. Steinzeitliche Techniken durften die Gäste nicht nur anschauen auch selber erproben. Andreas Bollmann erzählte Wald- und Elfengeschichten.
Neue Schilder wiesen auf die Stationen hin. Helga Müller-Neumann, Bauzeichnerin und noch 1-Euro-Kraft von FEMO hat die Schilder gefertigt.
Weitere Führungen gab es in der Kies- und Sandgrube bei Uhry und das Geopark- Informationszentrum in Königslutter an der Stadtkirche war geöffnet.
Dieses "Portal zum Geopark Braunschweiger Land" ist bis zum 31. Oktober dienstags bis freitagsvon 10 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr offen. Im Winterhalbjahr gelten andere Öffnungszeiten.













