BZV
newsclick
Suchen
04. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

"Felsenfest" zum Doppelgeburtstag

Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen ist zehn Jahre alt, der Geopark fünf – Feier im Findlingsgarten

Von Dirk Fochler

zoom
Großansicht Großansicht

KÖNIGSLUTTER. Mit dem "Felsenfest" wurde gestern im Findlingsgarten bei Königslutter ein Doppelgeburtstag gefeiert. Seit zehn Jahren existiert das Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen (Femo). Und seit fünf Jahren gibt es den Geopark "Harz, Braunschweiger Land, Ostfalen". Beide haben ihren Sitz in Königslutter.

Das "Felsenfest" lockte zahlreiche Besucher aus der gesamten Region in das Waldstück an der Straße zwischen Königslutter und Ochsendorf. Hocherfreut über die starke Resonanz zeigte sich Femo-Vorsitzender Karl Friedrich Weber. "Positiv anzumerken bleibt, dass sehr viele Kinder das Felsenfest besucht haben", betonte Weber. Kinder seien eine der Hauptzielgruppen des Freilichtmuseums und des Geoparks.

Die Attraktion schlechthin für den Nachwuchs waren gestern nicht die riesigen Findlinge, die während der letzten Eiszeit von Skandinavien in den Landkreis transportiert worden sind. Vielmehr belegten sie das neben dem Garten aufgeschlagene steinzeitliche Lager mit Beschlag.

Eicke und Timo aus Königslutter bearbeiteten dort zum Beispiel mit einer Feuersteinklinge einen Ast. "Wir basteln uns ein Schwert." Mehr war den beiden hochkonzentriert arbeitenden Fünfjährigen nicht zu entlocken. Andere Kinder stellten steinzeitlichen Schmuck her oder mahlten Korn in einer Steinmulde. Daraus wurde dann auf einem heißen Stein unter Zugabe von Wasser und etwas Öl ein wohlschmeckendes Fladenbrot gebacken.

Die Arbeit von Femo und Geopark, die überregionale Ausstrahlungskraft erlangt hat, würdigten Vertreter aus Politik und Verwaltung. "Beide machen die Entwicklung der Erde und auch den Klimawandel in hervorragender Form erfahrbar", lobte die niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann, die in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied der Stiftung "Nord/LB/Öffentliche Versicherung" weitere Unterstützung zusagte.

Dank der Anerkennung durch die Weltkulturorganisation Unesco sind Femo und Geopark übrigens auch in ein europäisches Netzwerk integriert.

Montag, 17.09.2007
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/7300646/menuid/2161
epaper

Die elektronische Ausgabe Ihrer Zeitung - Jetzt abonnieren!

[ zum e-paper ]

Videos der Region

SPD-Chef Gabriel wird wieder Vater

zum Artikel ]

Heute Köchin, morgen Visagistin

zum Artikel ]

Marihuana-Geruch führte Polizei zur Wohnzimmer-Plantage

zum Artikel ]

Leere Kassen, volle Krippen

zum Artikel ]

Läute-Lärm und Statik-Spätfolgen – Streit um Friedhofsglocke

zum Artikel ]

CDU-Stadtfraktion will Polizeisprecher im Landtag sehen

zum Artikel ]

Acht bis zwölf Jugendliche prügelten sich im Bahnhof

zum Artikel ]

"Wir sollten Schwäche nicht zum Kultstatus erheben"

zum Artikel ]

Neuer Kreisel kommt

zum Artikel ]

Zentralmensa in Fredenberg nicht vor 2014/15

zum Artikel ]

St. Ansgar eröffnete neue Kinderkrippe

zum Artikel ]

Stadt Wolfenbüttel unterstützt die Freiwilligen-Agentur

zum Artikel ]

Brandursache nach Chemieversuch ist ungeklärt

zum Artikel ]

Problem-Schlamm wird zum Fall für Ortsräte

zum Artikel ]