So klappt das Dorfleben in Edemissen
Ein Fest unter dem Motto "Dorfmaschine" Philosophischer Garten und Menschen-Kickerturnier
EDEMISSEN. Zufrieden mit der guten Besucherresonanz zeigte sich am Wochenende Frank Wrede, Vorsitzender des Arbeitskreises der Selbständigen Edemissen, während des vom Arbeitskreis organisierten Dorffestes am Eichenweg.
Dabei bot die Veranstaltung eine bunte Aktionspalette an: Ob Kickerturnier mit Menschen als Spieler, sportliche Aktionen, Werk- und Bastelangebote, Kinderbetreuung durch die Jugendinitiative Edemissen, Musik, magische Momente, Kleinkunst oder Kunsthandwerkermarkt hier kamen Jung und Alt auf ihre Kosten.
Ergänzt wurde das Angebot durch die Präsentation des philosophischen Gartens, den der Heimatverein mit der Gemeinde Edemissen zusammengestellt hatte. Das Ganze stand unter dem Motto "Dorfmaschine". "Wir wollen zeigen, wie ein Dorf als Ganzes funktioniert. Dazu gehören verschiedene Mechanismen. Es soll deutlich werden, wie sehr ein dörfliches Gefüge miteinander verzahnt ist", sagte Oliver Völkening von der Gemeinde. Ein weiterer Anziehungspunkt auf der Veranstaltungsmeile war der Wipperhof von Inge und Heinz Meinecke, der 1768 gebaut und nach seiner Restaurierung zum Versammlungs- und Gästehaus umfunktioniert wurde. Bürgermeister Frank Bertram lobte die Organisatoren, die eine Menge Arbeit in das Gelingen des Dorffestes gesteckt hätten. "Der Arbeitskreis schafft es immer wieder, die Dorfgemeinschaft zu aktivieren. Er übernimmt eine große Verantwortung, um solch ein Fest auf die Beine zu stellen." Auch den Besuchern gefiel es. "Das Wetter ist zwar nicht so schön, dafür wird eine Menge geboten. Das Fest ist sehr informativ, alle haben sich viel Mühe gegeben. Allein die Landfrauen haben 33 Torten gebacken", sagte Ingeborg Brennecke aus Rietze. Renate Weidlich aus Hohenhameln: "Es ist mal etwas ganz anderes."













