Für Flaschengeist-Auftritt Lengeder Tüftler am Werk
Personenversenkungsanlage mit Aluminium-Systemtechnik von "con4m"
LENGEDE. Ein Flaschengeist, der simsalabim plötzlich aus dem Boden erscheint. Eine Herausforderung an moderne Bühnentechnik. An der Lösung des Problems war auch die Lengeder Firma "con4m" GmbH beteiligt.
Lapidar könnte es als Bühnenaufzug bezeichnet werden. Im Falle der Gemeinschaftsproduktion der Freilichtbühne Porta und des Stadttheaters Minden zur Aufführung des Märchens "Aladin und die Wunderlampe" (Premiere im Dezember) spielte aber eine "Personenversenkungsanlage" eine tragende und effektive Rolle, berichtet Jürgen Schaffhausen, Geschäftsführer von "con4m". Die Diplomarbeit von Mathias Imming (Freilichtbühne Porta) für besagte Personenversenkungsanlage wurde Realität. Eine der vielen Beteiligten an dem Projekt: die Broistedter Firma "con4m", die die Aluminium-Systemtechnik samt Montage lieferte. Die Fertigung von Teilen, der Zusammenbau und der Probelauf fanden weitgehend am Firmensitz im Broistedter Unternehmerpark statt.
Eine wichtige Vorgabe: die Personenversenkungsanlage sollte als mobile Konstruktion ausgelegt sein, um auch an anderen Spielstätten installiert werden zu können. Ebenso sollten unterschiedliche Höhen vom Boden zur Bühnenebene einstellbar sein. "Der plötzliche Erscheinungseffekt des Flaschengeistes konnte mit einer Mindestgeschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde beim Aufzug durch eine Leichtbauweise und einen leistungsstarken Antrieb erreicht werden", so Schaffhausen.













