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14. Februar 2012
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Verwaltung wächst trotz Schulden

Landkreis stellt 41 neue Mitarbeiter ein – 30 Millionen Euro Personalkosten

Von Katja Dartsch

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KREIS PEINE.  Trotz hoher Schulden stellt der Landkreis in diesem Jahr neue Mitarbeiter ein: Der Stellenplan sieht 41 zusätzliche Stellen vor – im Kreistag stieß dies auf Kritik.

Allein der Fachbereich Soziales, Jugend und Gesundheit wächst um 37 Mitarbeiter. Darin sind 14 Stellen enthalten, die bisher bei der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft BBg installiert waren. "Die Finanzierung dieser Beschäftigten erfolgte bereits vorher aus dem Budget des Fachdienstes Arbeit. Insofern entstehen dem Landkreis keine zusätzlichen Kosten", heißt es vom Landkreis. Eine weitere personelle Aufstockung um 13,5 Stellen im Fachdienst Arbeit sei "nötig, um dem Dienstleistungserfordernis Rechnung zu tragen", so Landkreissprecher Henrik Kühn – diese würden zum überwiegenden Teil aus Bundesmitteln finanziert.

Am stärksten wächst der Fachbereich Soziales

Weitere Stellen wurden unter anderem geschaffen für die stationäre Geschwindigkeitsüberwachung, im Jugendamt, in administrativen Bereichen wie EDV, Personal und Kämmerei, im Schulbereich sowie in der Kreiskasse für die Bearbeitung von Vollstreckungsmaßnahmen. Zu letzteren zwei Stellen sagt Kühn: "Gerade durch die Arbeit als Optionskommune hat sich eine drastische Steigerung der offenen Forderungen ergeben, zu deren zügiger Bearbeitung das Rechnungsprüfungsamt aufgefordert hat. Insofern besteht hier Handlungsbedarf."

Am geringsten – mit einer halben Stelle – wächst der Fachbereich Umwelt, Bauen und Verbraucherschutz: "Hier sind Anpassungen von Stellenanteilen im Bereich der Veterinärüberwachung notwendig, um in der Tierseuchenkrisenplanung und bezüglich gefährlicher Hunde gerüstet zu sein."

Der Landkreis zahlt nicht alle Stellen

Die Personalausgaben beim Kreis steigen in diesem Jahr um 2,9 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro – darin enthalten sind 600 000 Euro für die Tariferhöhung. Da einige Stellen durch Fördermittel oder Bundesmittel finanziert werden, beziehungsweise durch Einnahmen gedeckt werden – wie etwa die 1,5 Stellen für die Geschwindigkeitsüberwachung – beläuft sich die zusätzliche Belastung trotz der hohen Zahl neuer Stellen lediglich auf rund 430 000 Euro.

Weitere Neueinstellungen seien nicht geplant, so Kühn. Sollten sich aber neue Aufgaben stellen, "wird sich immer die Frage stellen, ob die Ressourcen anzupassen sind".

Samstag, 13.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11910200/menuid/2162
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