Zwei Katzen mit mehreren Schüssen verletzt
Polizei schließt Tierquälerei nicht aus – Beide Opfer auf Weg der Besserung
Möglicherweise durch Luftgewehrschüsse sind vor kurzem innerhalb einer Woche zwei Katzen in Clauen verletzt worden, die in einer Straße leben. Das teilte die Polizei jetzt mit.
Noch sei allerdings offen, ob es sich um Zufall oder eine mutwillige Tat handelt. Eine plausible Erklärung gebe es bis heute nicht, so die Beamten. Fest stehe hingegen, dass sich die Katze "Emmy" der einen Familie durch die Schüsse zweimal das Hinterbein gebrochen habe. Kater "Schmusi", der nicht weit entfernt in derselben Straße bei einer anderen Familie wohnt, sei an der Pfote getroffen worden und habe dort eine tiefe Wunde erlitten.
Die beiden Katzen "Emmy" und "Schmusi" wurden dabei allerdings nicht lebensgefährlich verletzt, teilten die Besitzer mit. Es sei aber nach den Schüssen umgehend notwendig gewesen, sie zu operieren, weil die Projektile tief in der Haut gesteckt hätten. Dafür seien Arztkosten in dreistelliger Höhe fällig geworden. Beide Tiere mussten sich nach den Eingriffen zunächst für einige Zeit zur Genesung im Haus aufhalten. Mittlerweile seien sie auf dem Weg der Besserung.
Mehr als Spekulationen über den Tathergang und die benutzte Waffe gebe es jedoch bislang nicht, so die Polizei. Noch sei nicht nachzuweisen, ob es sich bei der benutzten Waffe um ein Luftgewehr oder eine höherwertige Luftpistole gehandelt habe. Auch ein Sportschützengewehr komme in Betracht. Unsicher bleibe ebenfalls, ob beide Projektile aus ein und derselben Waffe gekommen sind.
Ebenso unklar ist, ob es sich wirklich um eine kriminelle Tat handelt. Es sei aber möglich, dass es jemand bewusst auf die Katzen abgesehen und gezielt auf die Läufe geschossen habe, vermutet die Polizei. Und zwar nicht, um sie zu töten, sondern nur, um sie zu verletzen. "Das ist reine Tierquälerei, so etwas soll nicht wieder vorkommen", empörten sich die Besitzer. Nach den Taten haben sie Anzeige erstattet.













