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14. Februar 2012
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Zugunglück: Elf Wochen später ist der Garten wieder schöner

Nach dem Zugunglück kann sich Familie Brandtner freuen – auch über ein neues Stück Schallschutzwand

Von Bettina Reese

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Endlich ist es soweit: Elf Wochen nach dem Bahnunglück in Peine-Horst kann sich Jürgen Brandtner wieder über seinen Garten freuen.

Die Deutsche Bahn AG hat sich nach den ersten Verzögerungen bei den Aufräumarbeiten an ihr Versprechen gehalten und das Grundstück in Ordnung bringen lassen.

Wochenlang lebten Jürgen Brandtner und Familie mit einer Mondlandschaft hinter dem Haus. Denn in der Nacht zum 16. Juni war der Triebwagen einer Regionalbahn entgleist und hatte sich in seinen Garten gebohrt. Die anschließende Bergung des Zuges mit schwerem Gerät hatte in dem ehemaligen gepflegten Garten tiefe Furchen hinterlassen.

„Jetzt ist der Garten fast schöner als vorher“, sagt Brandtner. Vier Wochen waren meist drei Mitarbeiter der Gartenbaufirma Gruner und Wurm aus Braunschweig mit Schaufeln, Baggern und Radladern aktiv. „Stück für Stück kam mein schöner Garten wieder. Alles lief perfekt. Nach all dem Ärger habe ich mich dann jeden Tag mehr gefreut“, sagt der Hausbesitzer. Das, was die Gärtner auch bei strömenden Regen geschaffen haben, kann sich sehen lassen: Eine Hecke aus drei Meter hohem Kirschlorbeer verdeckt jetzt den Schallschutzzaun. Ein großer Gartenteich mit Kiesbett und einem Bachlauf wurde angelegt. Entlang der Grundstückseinfahrt und an der Bahndammseite steht ein neuer Holzzaun. Saftig grüner Rollrasen wächst langsam an und kann in wenigen Wochen bespielt werden. „Unsere Sitzecken und die Einfahrt sind neu gepflastert, da alles kaputtgefahren war“, sagt Brandtner. Nur noch Kleinigkeiten sind im Garten zu erledigen, dann kann er so genutzt werden, wie vor dem Unglück.

Besonders freut sich die Familie über ein Teilstück der Schallschutzwand, das vorher gefehlt hatte. Die zwei Meter breite Lücke bis zur Brücke der Rosenthaler Landstraße wurde geschlossen. „Jetzt ist es leiser als vor dem Unglück. Wir alle können wieder bei offenem Fenster schlafen“, sagt Brandtner erleichtert.

Freitag, 03.09.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12867832/menuid/2162
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