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13. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Peine im Schottenfieber

Wieder mehr als 20 000 Besucher beim Highland Gathering im Stadtpark

Von Iris N. Masson

PEINE. Eitel Harmonie und Sonnenschein zeichnete das 10. Highland Gathering – präsentiert von den PN – im Peiner Stadtpark aus. Mehr als 20 000 Besucher aus ganz Deutschland genossen am Wochenende das Spektakel rund um Spiel, Spaß und Spannung.

Die Teilnehmer waren angereist aus England, Schottland und Irland. Auch Holländer und Österreicher mischten mit. In Peine ging es für Trommler und Dudelsackspieler wieder um den Titel des internationalen deutschen Meisters. Rund 400 Musiker tauchten Peine zwei Tage lang in schottisches Klangspiel.

Nicht wenige schienen reichlich übernächtigt nach der ausgelassenen Party am Freitagabend im Schützenhaus. Alle aber traten tonstark zum großen Aufmarsch auf dem Historischen Marktplatz an, dem Gänsehaut bereitendem Zusammenspiel in der "Massed Band", dem gemeinsamen Einfall auf dem Festplatz mit seinen Zelten, Bühnen, Spielarenen.

Die waren umlagert von Massen, die die Kämpen anfeuerten bei den klassisch schottischen Spielen Steinstoßen, Baumstammwerfen und Tauziehen. Dem ohnehin längst in Peine angekommenen Fest tat es nochmals gut, dass mehr Fläche im Stadtpark bespielt wurde – von themengetreuer Kleinkunst bis zu kulinarischen Köstlichkeiten aus dem britischen Norden. Besonders gefragt: Fleischspieße mit Brötchen.

So kämpferisch sich das schottische Gemüt in der Arena etwa beim Tauziehen ausließ, so einträchtig ging es rundherum zu. Ein fest der Friedlichkeit, völlig unverkrampft.

"Ein großes Miteinander" hatte Sabine Voiges vom Organisationsteam der Peine Marketing ausgemacht. Sie schwärmte von der "großartigen Atmosphäre. Etwa 100 ehrenamtliche Helfer hatten wir bei der Organisation, zahlreiche Vereine haben uns unterstützt".

So auch der Motorradclub Peine, der für Sicherheit und Ordnung sorgte, beim Auf- und Abbauen half. Trotz der Marketing-Umfrage mit der durchgängigen Benotung "Sehr gut" denkt Voiges über Verbesserungen nach. In der Frage der sanitären Anlagen etwa. Anzahl und Pflege nämlich waren eine Zumutung.

3. Lokalseite

Montag, 05.05.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8398197/menuid/2162
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