Stadt verbaut 26 Millionen Euro in drei Jahren
Oberbürgermeister: Wir geben für Schulen dreimal soviel aus wie früher 14,3 Millionen Euro im Jahr 2010
SALZGITTER. Mit knapp 14,3 Millionen Euro will die Stadt 2010 die bisher größte Summe in einem Jahr in Salzgitters Schulen stecken. Das teilte Oberbürgermeister Frank Klingebiel gestern mit.
Von Jahr zu Jahr habe die Stadt mehr in ihre Schulen investiert. "Inzwischen geben wir dafür dreimal soviel aus wie früher", sagte Klingebiel. Allein in den Jahren 2007 bis 2009 seien das 26,2 Millionen Euro gewesen. "Und da ist das Geld aus dem Konjunkturprogramm nicht eingerechnet", sagte Klingebiel. "Das sind noch einmal 9,5 Millionen Euro, die dazukommen." Salzgitters Schullandschaft sei inzwischen vorzeigbar und vorbildlich. "Das war unser Ziel", so Klingebiel.
Wie berichtet, will die Stadt innerhalb von zehn Jahren 73 Millionen Euro für die Sanierung der Schulen ausgeben. Die Reihenfolge der Baumaßnahmen ergibt sich aus einer Prioritätenliste, die sie erstellt hat. Ein Bewertungsschlüssel soll gewährleisten, dass die Schulen mit den meisten Mängeln am schnellsten an die Reihe kommen.
Den Großteil der bereits verbauten Summe hätten Fassaden-, Fenster- und Dacharbeiten eingenommen, berichtete Frank Grunewald, Leiter des Eigenbetriebs Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik. "Gerade unter energetischen Gesichtspunkten haben wir viel getan", sagte er. Denn vor allem die Schulen, die in den 60ern und 70ern gebaut wurden, seien diesbezüglich in einem schlechten Zustand, erklärte Stadtrat Ekkehard Grunwald.
Die bisher größte Baumaßnahme sei bisher an der Gottfried-Linke-Realschule erfolgt. Sie werde in wenigen Wochen abgeschlossen und habe 350 000 Euro im Jahr 2008 und 1,6 Millionen Euro im vergangenen Jahr in Anspruch genommen, sagte Eigenbetriebsleiter Grunewald.
Zu kämpfen gehabt habe die Stadt hin und wieder mit Beschwerden, die Bauarbeiten störten den Unterricht, berichtete Stadtrat Grunwald. Das habe sich in den vergangenen drei Jahren aber eingespielt. "Wir versuchen, die Beeinträchtigungen zu minimieren, verlagern Arbeiten etwa in die Ferien. Und wir kooperieren eng mit den Schulleitern." So habe die Stadt zum Beispiel die Baufirmen angewiesen, während der Abitur-Arbeiten ihre Geräte ruhen zu lassen, sagte Grunewald.













