Unfallbrennpunkte werden schnell entschärft
Verkehrskommission beschließt Schritte
SALZGITTER. Die Verkehrskommission aus Polizei und Vertretern der Stadt hat zügig auf die Verkehrsunfallstatistik 2009 (wir berichteten) reagiert. So sollen diese Unfallschwerpunkte sicherer werden:
An der Kreuzung Nord-Süd-Straße/Am Pfingstanger in Bad, mit 20 Unfällen heißester Unfallbrennpunkt, soll die Signalfolge verändert werden: "Der Verkehr vom Festplatz bekommt eine eigene Phase, so dass es keine Gleichzeitigkeit mit dem aus der Innenstadt kommenden gibt", erklärt Bernd Bunzel, bei der Polizei Sachbearbeiter für Verkehr, Planung und Sicherheit.
An der Kreuzung Nord-Süd-Straße/Windmühlenbergstraße (19 Unfälle), ebenfalls Bad, wird die Fahrt in Hauptverkehrsrichtung zukünftig wechselseitig freigegeben, um Abbiegeunfälle zu vermeiden, sowie die zweite Geradeausspur Richtung Pfingstanger wieder geöffnet.
Die so genannte Bosch-Kreuzung (15 Unfälle) in Lebenstedt soll eine neue Ampelanlage bekommen. "Es wird von der Theodor-Heuss-Straße zwei separate Linksabbieger geben, einen in Richtung Lichtenberg und einen in Richtung Salzgittersee, um Konflikte zwischen Geradeaus- und Abbiegeverkehr auszuschließen", sagt Bunzel.
Die Signalanlage in Salder, an der Einmündung Vor dem Dorfe/Museumstraße (14 Unfälle), wird binnen zwei Wochen umgestellt. "Um den Verkehr aus Richtung Autobahn für Linksabbieger zu verdeutlichen, wird der von der Peiner Straße kommende verzögert." mex













