329 Anmeldungen für 150 freie Gesamtschulplätze
Losverfahren entscheidet über Schulbesuch
WOLFENBÜTTEL. "Wir mussten mehr Ablehnungen verschicken als Zusagen", fasste die Planungsgruppenleiterin und designierte kommissarische Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule, Ursula Miege, das Ergebnis der Schulanmeldungen zusammen. 329 Kinder seien für den ersten Jahrgang der Gesamtschule in Wolfenbüttel angemeldet worden.
Kriterium für die drei Lostöpfe waren die zusammengezählten Zensuren in den drei Fächern Mathematik, Deutsch und Sachunterricht. Aus dem ersten Topf mit den Noten 3 bis maximal 7 wurden alle Bewerber genommen, da sie exakt den 52 Prozent entsprechen, die voriges Jahr zum Gymnasium gingen. Aus dem zweiten Topf mit 141 Kindern (Noten 8 oder 9, entspricht etwa der Realschulempfehlung) wurden 37,08 Prozent (entspricht 56 Schülern) der Schüler gezogen und aus dem dritten Topf (111 Schüler) mit den Noten 10 und mehr 10,92 Prozent (entspricht 16 Schülern).
"Auf diese Weise haben wir den idealen Querschnitt der Schülerschaft im Landkreis an unserer Schule", erläuterte Miege das Auswahlverfahren. Auch aus Thiede wurde eine Anmeldung abgegeben, die aber nicht akzeptiert werden konnte, da die IGS nur für Wolfenbütteler Schüler vorgesehen ist. Ein Tausch Baddeckenstedter Schüler zur IGS Lebenstedt und Thieder nach Wolfenbüttel sei derzeit nicht möglich, meinte Schuldezernentin Kathrin Klooth. Die Einschulung für die ersten IGS-Schüler findet am 6. August, 16.30 Uhr, auf dem Schulhof der Wallstraße statt.













