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13. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Musikalisch um die ganze Welt

4. Folkfestival Salzgitter erstmalig in der Burg – Heiße Rhythmen und irischer Tanz

Von Stefanie Hiller

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GEBHARDSHAGEN. Statt "Folk on the Water" hieß es beim 4. Folkfestival im kürzlich sanierten Pferdestall der Burg Gebhardshagen "Folk in der Burg". Der Inhalt hat sich jedoch nicht geändert. Präsentiert wurde gute, alte Folkmusik in unterschiedlichen Facetten.

Die drei regionalen Formationen Lorbass, Saitenwind und Dun Aengus sowie die Tänzerinnen Lena und Annika Borrmann gestalteten den Abend abwechslungsreich und mit viel Gefühl.

Zum Auftakt spielte die fünfköpfige Band Lorbass, die sich nach eigenen Aussagen dem geheimnisvollen Kosmopoliten und Band-Mentor Lorbass Pjetrowitsch verpflichtet fühlt und den Charme einer lebhaften Dorfkapelle verbreitet.

Mit Lorbass ging es musikalisch durch die ganze Welt. Es erklang Musik aus Sizilien, dem Balkan und aus Mexiko sowie ein finnischer Tango, eine ruppige Polka und vieles mehr. Ruhige Balladen und flotte Stücke wechselten einander ab.

Es folgte das Folk-Duo Saitenwind mit Bernhard Foitzik und Wolfgang Sonnenberg, beide Gesang und Akustikgitarre. Saitenwind gehört mittlerweile zu den namhaften Duos der Folk-Szene und ist bekannt durch das virtuose Fingerpicking der beiden Musiker.

Das Wolfenbüttel-Braunschweiger Duo spielte Lieder und Instrumentalstücke von Leo Kottke, Bob Dylan, Cat Stevens, den Beatles und anderen Größen der Folk- und Liedermacherszene.

Überraschenderweise ließen die beiden Gitarristen auch eine Rockballade von Heinz Rudolf Kunze und einen Song der ostdeutschen Gruppe Karussell erklingen.

Zu vorgerückter Stunde erfolgte dann der Auftritt der Irish-Folk-Band Dun Aengus mit dem Organisator des Folk-Festivals Tom Keller (Gitarre, Bouzouki, Mundharmonika und Gesang).

Dun Aengus brachte Musik und Lieder von der grünen Insel mit, aber auch Stücke aus eigener Feder. Lebhafte Jigs und Reels gehörten ebenso zum Programm der vier Musiker wie stimmungsvolle Lieder und Balladen. Darüber hinaus war vierstimmiger Harmoniegesang zu hören. Zu den Klängen von Dun Aengus gab es auch Tanzeinlagen. Lena und Annika Borrmann aus Peine boten irischen Tanz und Stepptanz.

Mit den drei Bands und den Tänzerinnen gelang den Akteuren eine runde Sache. Das Programm war breit gefächert von Irish Folk bis zu Folk-Musik aus den unterschiedlichsten Ländern.

Das gefiel den Zuschauern, von denen die meisten bis zum Ende um Mitternacht ausharrten. Organisator Tom Keller sah zwar erschöpft aus, aber glücklich. Das 4. Salzgitteraner Folkfestival war ein Erfolg und kann wiederholt werden.

Montag, 25.02.2008
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/8044834/menuid/2163
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