Marina und Kim sind beste Vorleserinnen der Stadt
Sechstklässlerinnen gewinnen Wettbewerb Bezirksentscheid im März in Goslar
LEBENSTEDT. Zum 50. Mal rief der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Sechstklässler zur Teilnahme am bundesweiten Vorlesewettbewerb auf. Die beiden Salzgitteraner Gewinnerinnen setzten sich gestern in der Stadt- und Schulbibliothek Fredenberg gegen sechs weitere Konkurrenten durch.
Sie überzeugten die fünfköpfige Jury durch eine ausdrucksstarke Lesetechnik und fesselten das Publikum mit Auszügen ihrer Lieblingsbücher: Marina Schünemann vom Lebenstedter Kranichgymnasium und Kim Kavanagh von der Dr.-Klaus-Schmidt-Hauptschule in Bad gewannen den Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Auf lokaler Ebene wurde er wieder von der Stadtbibliothek Salzgitter organisiert.
"Das habt ihr alle supertoll gemacht", lobte Jurymitglied Barbara Henning die acht Teilnehmer, die ihr Können als die besten Vorleser ihrer Schulen unter Beweis stellten. Die beiden Stadtsiegerinnen sind nun eine Runde weiter und dürfen im März am Bezirksentscheid in Goslar teilnehmen.
Die Finalrunde des Wettbewerbs, der in diesem Jahr das 50. Jubiläum feiert, findet im Juni in Frankfurt statt. "Der Hintergrund der Leseförderungs-Aktion ist es, dass die Kinder die ganze Palette von Büchern und unterschiedliche Erzählstile kennen lernen", sagte Ingrid Schneider von der Bibliothek Fredenberg.
Diesem Anspruch wurde die gestrige Veranstaltung gerecht: Gleich zweimal unterhielten die jungen Teilnehmer das Publikum mit spannenden Geschichten. In der ersten Runde präsentierten sie vorbereitete Texte, in der zweiten lasen sie aus der vorher unbekannten Pflichtlektüre "Tote Maus für Papas Leben" von Marjolijn Hof vor. Ein Exemplar des Buches und eine Urkunde durfte jeder von ihnen mit nach Hause nehmen.
Die glücklichen Siegerinnen erhielten zusätzlich einen Büchergutschein. "Ich habe gehofft, dass ich gewinne und mir ganz gute Chancen ausgerechnet", verriet Kim nach der Siegerehrung. Marina hingegen zeigte sich überrascht. "Ich war sehr aufgeregt, weil alle Teilnehmer wirklich gut waren", sagte sie. "Aber jetzt freue ich mich richtig."











