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13. Februar 2012
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Asse II Thema bei der Kanzler-Runde?

Minister Sigmar Gabriel (SPD) will in der Region ein Kompetenzzentrum für Elektromobilität schaffen

Von Karl-Ernst Hueske

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WOLFENBÜTTEL. Das Atommüll-Lager Asse II war das beherrschende Thema bei der Telefonaktion unserer Zeitung mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, dem heimischen SPD-Kandidaten für den Bundestag.

Sieglinde Eberhard aus Remlingen macht den Anfang. Sie beklagt, dass die Parteien 40 Jahre nur zugeschaut hätten und dass die Kosten für Asse II vom Steuerzahler aufgebracht werden müssten. Gabriel berichtet ihr von seinem Plan, eine Kernbrennstoffabgabe einzuführen, um auf diese Weise Einnahmen von den Betreibern der Atomkraftwerke zu erzielen, die für die Asse verwandt werden können. Mit zwei bis vier Milliarden Euro Kosten für die Asse müsse man rechnen: "Die Atomwirtschaft soll die Sanierung der Asse bezahlen."

Brigitte Ranz aus Wolfenbüttel will von Gabriel wissen, warum er als Ministerpräsident nicht mehr für die Asse getan habe. "Das Land war nie Eigentümer der Asse", erklärt er und fügt noch hinzu: "Wir Politiker haben viel zu lange den Wissenschaftlern Glauben geschenkt, die behauptet haben, die Asse sei sicher."

Ein weiterer Anrufer bittet Gabriel, dass er sich dafür einsetzt, dass Asse II Thema bei der Kanzlerdebatte im Fernsehen wird. Der Minister will es SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier sagen, glaubt aber nicht daran, dass es Thema wird.

Horst Höfken aus Wolfenbüttel wundert sich, warum die CDU sich so für die Atomkraftwerke einsetze. Und er möchte wissen, warum Hartz IV immer mit der SPD in Verbindung gebracht werde, obwohl die CDU diese Gesetze auch mitbeschlossen habe. Der Minister entgegnet, dass das Sozialhilfesystem vor Hartz IV ungerecht gewesen sei.

Mit Meike Morr ruft eine junge Frau an, die sich für Elektroautos interessiert. Der Umweltminister ist in seinem Element: "Wir haben 500 Millionen Euro bereitgestellt, um die Elektromobilität voranzubringen." Gabriel möchte gern in unserer Region ein Kompetenzzentrum für Elektromobilität gemeinsam mit VW und Bosch schaffen.

Samstag, 15.08.2009
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/10783874/menuid/2164
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