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14. Februar 2012
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Weg für Einkaufszentrum frei gemacht

Samtgemeinderat Asse beschließt einstimmig, den Flächennutzungsplan für Kissenbrück zu ändern

Von Karl-Ernst Hueske

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REMLINGEN. Der Samtgemeinderat Asse hat einstimmig den Weg frei gemacht für ein Einkaufszentrum am westlichen Rand von Kissenbrück in unmittelbarer Nähe der dortigen Wohnbebauung und des Golfplatzes.

Dieses Ansiedlungsprojekt ist bei den direkten Anwohnern des geplanten Supermarktes umstritten. Dementsprechend musste sich der Samtgemeinderat auch mit zahlreichen Eingaben Dritter zur notwendigen Änderung des Flächennutzungsplanes beschäftigen.

Als Berichterstatter erklärte der Bauausschussvorsitzende Burkhard Klie (SPD), dass die Fläche am Ortsrand von Kissenbrück von einem Investor als interessantes Gebiet für ein Einkaufszentrum auserkoren worden sei. Er ging auch auf die vorgebrachten Bedenken der Anwohner gegen dieses Bauvorhaben ein: "Die Belastungen sollen für die Anwohner minimal gehalten werden. Das soll auch durch Gutachten nachgewiesen werden."

Auch auf die Bedenken Träger öffentlicher Belange ging Klie kurz ein. Er wies auf das Verträglichkeitsgutachten eines unabhängigen Instituts hin, das den von der Samtgemeinde Oderwald befürchteten Kaufkraftabfluss mit weniger als 10 Prozent beziffert habe.

"Die SPD begrüßt dieses Vorhaben", erklärte für den erkrankten SPD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Becker dessen Stellvertreterin Bärbel Bürkner. "Die meisten Bürger in Kissenbrück werden sich über diese Einkaufsmöglichkeit freuen", hatte Bürkner erfahren.

Sie wies darauf hin, dass über den noch notwendigen Bebauungsplan, den die Gemeinde Kissenbrück aufstellen muss, noch Möglichkeiten der Einflussnahme vorhanden seien, um die Ansiedlung verträglich zu gestalten.

Dietmar Fricke (CDU) zeigte Verständnis für die Bedenken der Anwohner und der Samtgemeinde Oderwald, stellte aber auch fest: "Es gibt gute Gründe für die Ansiedlung des Einkaufszentrums an dieser Stelle." Es sei vor allem wichtig, dass ein Investor in diesen Standort investieren wolle.

Der Verbrauchermarkt sei so vom Gemeinderat Kissenbrück auch gewollt, wusste der Sprecher der Gruppe CDU/Grüne: "Wir sollten dem Projekt deshalb auch keine Steine in den Weg legen."

Die Abstimmung, die Klaus-Dieter Tucholski (CDU) für die "frisch gebackene Oma" Ute Heider leitete, ergab dann ein einstimmiges Votum für die Flächennutzungsplanänderung, die – so ein weiterer Beschluss des Samtgemeinderates Asse – nun auch noch öffentlich ausgelegt wird.

Donnerstag, 18.03.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11936602/menuid/2164
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