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03. September 2010
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Wolfenbütteler erzielen Currywurst-Weltrekord

Die 320 Meter lange und 177 Kilogramm schwere Wurst wurde innerhalb einer Stunde von 1300 Personen verzehrt

Von Karl-Ernst Hueske

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WOLFENBÜTTEL. Es ist gelungen: Die Wolfenbütteler haben sich den Currywurst-Weltrekord geholt, den zuvor die Mitarbeiter des Volkswagen-Werkes in Wolfsburg innehatten.

320 Meter lang und 177 Kilogramm schwer war die größte Currywurst-Portion, die von 1300 Wolfenbüttelern innerhalb einer Stunde auf dem Gelände der Maschinenfabrik Kurt Neubauer (MKN) verzehrt wurde.

Um 11.50 Uhr begann das Spektakel mit dem Hereintragen der Wurst, die Jens Neubauer in seiner Metzgerei aus 80 Kilogramm Schweinefleisch, 20 Kilo Rindfleisch, 25 Kilo Speck, 25 Kilo Schweinehack, 50 Kilo Eis, 4 Kilo Salz und 2 Kilo Gewürze hergestellt hatte.

14 starke Männer waren erforderlich, um die Wurst in die extra angefertigte 10 Quadratmeter große Grillpfanne mit 300 Heizkörpern zu heben. Dort wurde die Wurst in einem Stück in heißem Fett innerhalb von sechs Minuten gleichmäßig gegart.

Eine Jury, bestehend aus dem stellvertretenden Wolfenbütteler Bürgermeister Heinz-Rainer Bosse und dem Kissenbrücker Bürgermeister Gerhard Wiche überwachten den Vorgang und stellten um 12.09 Uhr gemeinsam mit einem Messingenieur der Fachhochschule Ostfalia fest, dass die Wurst die erforderliche Temperatur von über 80 Grad erreicht hat.

Anschließend wurde das Fett abgelassen und die Wurst in 18 Zentimeter-Stücken mit der von TV-Koch Mario Kotaska hergestellten Soße an die wartenden Wolfenbütteler verkauft. Kotaska freute sich mit seinem TV-Koch-Kollegen Ralf Zacherl über den Erfolg dieser Aktion. Er erklärte: "Zu einer derartigen Super-Wurst gehört auch eine Super-Soße."

Der Erlös der Aktion, mindestens 1300 Euro, geht an die Wolfenbütteler Tafel, erklärte MKN-Eventmanagerin Anja Halbauer.

Der Weltrekord-Versuch für das Guiness-Buch der Rekorde hatte ohne vorherige Probe stattfinden müssen, berichtete MKN-Geschäftsführer Georg Weber. Er dankte vor allem den Technikern mit Peter Helm an der Spitze für die Konstruktion der sieben Meter langen und 1,50 Meter breiten Pfanne.

Anlass für diese ungewöhnliche Aktion war die Verabschiedung von Mister Currywurst Fritz Weinhold in den Ruhestand. Weinhold hatte die MKN-Kantine sowie den Imbiss Grill-Fritz jahrzehntelang bewirtschaftet. Allein in den vergangenen 16 Jahren hatte er 250 000 Currywürste verkauft.

Montag, 03.05.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/12168621/menuid/2164
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