Fachhochschule Ostfalia erhält ab September bessere Busanbindung
Von der neuen KVG-Linie 793 können auch Krankenhaus-Besucher profitieren
WOLFENBÜTTEL. Einen fünfstelligen Betrag lassen sich die Stadt und die Fachhochschule Ostfalia die probeweise Anbindung des Ostfalia-Campus an das Netz des Öffentlichen Personennahverkehrs kosten. Ab 6. September können Studenten, die aus Braunschweig zur Ostfalia anreisen, am Neuen Weg in die neue Linie 793 umsteigen. An drei verschiedenen Ostfalia-Haltestellen können sie aussteigen: Fachhochschule, Exer Ost und Exer West.
Insbesondere letztgenannte Haltestelle dürfte gut frequentiert werden, denn an ihr befindet sich unmittelbar das Gebäude für den neuen Fachbereich Sozialwesen, der zum neuen Semester mit allen seinen Studenten von Braunschweig in die Lessingstadt umsiedelt.
"Diese Buslinie haben wir den Studenten auch versprochen", berichtete Ostfalia-Präsident Wolf-Rüdiger Umbach, der die neue KVG-Linie 793 als "überlebensnotwendige Linie" bezeichnete, zumal aufgrund von Platzmangel auf dem Campus-Gelände auch nicht für alle Studierenden Parkplätze zur Verfügung gestellt werden können.
Bürgermeister Thomas Pink zeigte sich erfreut darüber, dass für die Einrichtung dieser neuen Linie ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren möglich war. Er bat die anwesenden Vertreter des Allgemeinen Studentenausschusses (Asta) darum, die neue Buslinie unter den Studenten bekannt zu machen.
Genehmigt ist die Linie zunächst für die nächsten drei Semester, wobei beim Wintersemester 2011/12 die Hochschule die doppelten Abiturjahrgänge erwartet und somit die Zahl der Studierenden in Wolfenbüttel von derzeit 2800 auf 4500 ansteigen wird, so die Prognose von Umbach.
Von der neuen Linie 793, die nur zu den Semesterzeiten und dann nur von 7.53 bis 16.07 Uhr fährt, können auch die Wolfenbütteler Bürger profitieren. Der Bus fährt von der Fachhochschule nämlich einen Schwenker über den Mittelweg zur alten Krankenhaus-Haltestelle. Darauf wies KVG-Prokurist Klaus Stuhlmann hin.













