Bahnhof wird endgültig verkauft
Kulturausschuss empfahl: Den Zuschlag für den Wolfenbütteler Bahnhof wird die Firma Schumacher erhalten
WOLFENBÜTTEL. Eine Vorentscheidung ist gefallen. Und zwar einstimmig. Der städtische Kulturausschuss empfahl, den Wolfenbütteler Bahnhof an die Firma Carl Schumacher GmbH zu verkaufen. Die Firma soll dort einen Kulturbahnhof mit integrierter Stadtbücherei schaffen.
Eigentlich sollte bereits in der Ratssitzung am 29. September die Entscheidung fallen, wer den Bahnhof erhält. Damals hatte die Bauherrengemeinschaft Perk-Weiss noch unmittelbar vor der Sitzung mitgeteilt, dass sie nicht nur Praxen im ehemaligen Bahnhof unterbringen könne, sondern auch die Stadtbücherei.
Konzepte überarbeitet
Der Rat hatte daraufhin beschlossen, dass beide noch verbliebenen Bewerber, Schumacher und Perk-Weiss, ihre Konzepte bis zum 31. Oktober überarbeiten sollen.
Die Überarbeitung ist inzwischen erfolgt. Die beiden vorgelegten Papiere wurden den Fraktionen zur Beratung vorgelegt.
Vertreter aller im Rat vertretenen Fraktionen sprachen sich nun in der städtischen Kulturausschusssitzung für das Konzept der Firma Schumacher aus. "Ich bin positiv überrascht von den Entwürfen", erklärte Grünen-Vertreter Dr. Sven Hagemann. Er fügte hinzu: "Das Konzept der Firma Schumacher war aber überzeugender." Ähnlich äußerten sich die übrigen Ausschussmitglieder.
Das überarbeitete Konzept wurde in der Sitzung nicht mehr vorgestellt. Es sieht unter anderem vor, dass die Stadtbücherei in den Bahnhof und in einen noch zu errichtenden Anbau verlegt wird.
"Die Schaffung eines Kulturbahnhofs mit Bücherei ist ein bedeutender Punkt in der kulturellen Weiterentwicklung Wolfenbüttels", erklärte Ausschussvorsitzender Dr. Christoph Helm (CDU).
Verträge abschließen
Der Bürgermeister wird nach entsprechender Abstimmung im nächsten nicht-öffentlichen Verwaltungsausschuss und in der Dezember-Sitzung des Rates der Stadt beauftragt, mit der Firma Schumacher die erforderlichen Verträge abzuschließen.













