Bibelausstellung in Hötzum
Vortrag über sprachliche Entwicklung der deutschen Bibeln am 1. November
HÖTZUM. Eine kleine aber feine Ausstellung wurde am Wochenende in Hötzum eröffnet. Auf dem von Buchbindermeister Sven Olbrich betriebenen Bücherhof, der zugleich Schauwerkstatt des Gutenbergmuseums ist, werden noch bis kommenden Freitag Bibeln aus sieben Jahrhunderten gezeigt.
Neben den ältesten Exponaten aus dem 13. Jahrhundert zeigt Olbrich in seiner Werkstatt, wie sich Bibeln durch die Erfindung und Weiterentwicklung des Buchdruckes verändert haben. Gezeigt werden auch Faksimiles der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel. Von dieser Bibel existieren weltweit nur noch 48 Exemplare. Zwei dieser Bibeln befinden sich heute im Besitz des Gutenberg-Museums in Mainz.
Die Faksimiles hat Gisela Maschmann gestaltet, deren Arbeiten die Originale bereits auf Ausstellungen in Montreal und Tokio vertraten. Die Ausstellung wird begleitet von zwei weiteren Veranstaltungen in der St. Petri Kirche in Hötzum. Am Dienstag, 31. Oktober, findet um 18.30 Uhr der Gottesdienst zum Reformationstag statt mit anschließender Besichtigung der Ausstellung.
Am Mittwoch, 1. November, spricht Dieter Prinzing über die sprachliche Entwicklung der deutschsprachigen Bibelausgaben von Luther bis zur Moderne. Anschließend liest Pastor Martin Feuge aus dem Urtext der Lutherbibel. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Die Ausstellung ist Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet und am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr.
Wer sich im Internet über die Schauwerkstatt informieren will, findet sie unter www.deutsches-buchbindermuseum.de.













