Beirat soll Interessen der Jugend vertreten
Neues Gremium soll Ansprechpartner für den Nachwuchs werden
ADERSHEIM. Der Adersheimer Ortsrat möchte die Teenager besser in das Dorfleben integrieren. Dafür soll künftig ein Jugendbeirat sorgen. Einen Termin für ein erstes Treffen gibt es bereits: Donnerstag, 15. März, 18 Uhr, im Dorfgemeinschaftshaus.
Den Plan für den Beirat stellte Arnim Taxweiler während der jüngsten Sitzung des Ortsrates vor. "Es geht darum, dass sich die Jugendlichen in diesem Ort wohlfühlen und dass sich der Ort mit seinen Jugendlichen wohlfühlt", sagte der Ortsbürgermeister.
Etwa 100 Jugendliche gebe es in Adersheim: "Die wollen auch beschäftigt werden."
Damit das künftig gut klappt, soll ein Jugendbeirat Ansprechpartner und Interessenvertretung werden. In ihn sollen die verschiedenen Jugendgruppen des Wolfenbütteler Ortsteils 3 bis 5 Delegierte schicken, schlug Taxweiler vor.
Sportverein, Kirche, Schützengilde und Feuerwehr sollten vertreten sein. Zudem solle dem Beirat ein Vertreter der Stadtjugendpflege und ein Mitglied des Ortsrates angehören.
Taxweiler ist zuversichtlich, dass der Jugendbeirat ein Erfolg wird: "Wenn Jugendliche mit anfassen können, haben sie hier schon tolle Sachen zu Stande gebracht". Das Streetball-Feld sei ein gutes Beispiel dafür.
Trotzdem sei der Beirat nur eine Anregung. Es gehe ums Mitmachen. Taxweiler: Der Jugendbeirat ist kein Wünsch-dir-was".
Trotzdem werde die Jugendarbeit Geld kosten. Um dafür gerüstet zu sein, legte der Ortsrat 800 Euro seines Jahresetats für die Jugendarbeit zurück.
Verbessern will der Ortsrat auch das Adersheimer Ortsbild. Mindestens einmal pro Jahr will sich das Gremium zu einer Ortsbegehung aufmachen, um kritische Stellen gemeinsam genau unter die Lupe zu nehmen. Die Begegnung soll an zwei Nachmittagen statt finden. Als erste Termine sind der 23. und der 24. April vorgesehen.













