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14. Februar 2012
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Sport ist auch für Bäcker wichtig

Dritte Ausbildungskonferenz der Innungen in der Carl-Gotthard-Langhans-Schule – Aufnahme ins Handwerk

Von Udo Starke

WOLFENBÜTTEL. Die dritte Ausbildungskonferenz der Bäcker-
innungen Wolfenbüttel und Braunschweig fand am Donnerstag in der Wolfenbütteler Carl-Gotthard-Langhans-Schule (CGLS) statt.

"Es hat sich gezeigt, dass nur eine zielgerichtete Zusammenarbeit aller Ausbildungspartner zu der angestrebten Qualifizierung und Kompetenzerweiterung der neuen Auszubildenden führt", sagte Carsten Richter, Obermeister der Wolfen-bütteler Bäckerinnung. An dieser nahmen Lehrkräfte der CGLS sowie Ausbilder aus der Produktion und dem Verkauf teil.

Die neue Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei werde, ähnlich wie bei der Ausbildung zum
Bäcker, zu vielfältigen Veränderungen im Berufsschulunterricht, der betrieblichen Ausbildung und der Prüfungen führen, führte Richter an.

Meike Mette, Teamleiterin der Fachgruppe Ernährung der Carl-Gotthard-Langhans-Schule, informierte zudem über die Bedeutung des Sportunterrichts an der Berufsschule.

Mit Sport Teamfähigkeit lernen und Probleme lösen

Wichtig für die Schüler sei es unter anderem, Kooperations- und Teamfähigkeit über den Sport zu
lernen. Sie müssten bei unterschiedlichen Spielformen Selbstverantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, Lösungen suchen und ihr Organisationstalent unter Beweis stellen.

Mette zufolge seien dies wichtige Attribute, die am Arbeitsplatz hilfreich sein könnten. "Gerade der Sport bietet auch große Chancen, um Probleme zu lösen. Zudem erhält man Bestätigung und Lob, so dass viele über sich hinaus wachsen", verdeutlichte sie.

Des Weiteren lernten die Auszubildenden, welche berufsspezifischen Belastungen der Bäckerberuf mit sich bringe. Man könne dabei bereits im Vorfeld zum Beispiel
etwas gegen Rücken- und Nackenprobleme tun, sagte sie.

Im Rahmen der Ausbildungskonferenz fand zudem eine kleine Feierstunde statt, in der die 26 Auszubildenden des ersten Jahrgangs der
Bäcker und Fachverkäuferinnen Wolfenbüttel/Braunschweig ihr Muffinprojekt präsentierten. Sie
hatten die Backwaren in fünf Arbeitsgruppen in Eigenregie produziert. Als symbolisches Zeichen zur Aufnahme in das Bäckerhandwerk erhielt der Nachwuchs je eine Mütze und eine Urkunde.

Möglichst mit Bestnoten abschließen

"Sie haben alle ihre Probezeit gut überstanden", sagte Richter. Ziel dürfe es jetzt nicht sein, die Prüfung einfach nur zu bestehen. Vielmehr sollten die Auszubildenden möglichst bemüht sein, mit Bestnoten abzuschließen.

Ein Grund: "Wir steuern Zeiten entgegen mit Fachkräftemangel", betonte der Obermeister. Mit guten Noten hätte man gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Richter freute sich auch darüber, dass mittlerweile wieder mehr Handwerksbetriebe ausbilden würden.

Freitag, 23.11.2007
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/7604365/menuid/2164
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