Mahnwache bis zur Räumung von Alsdorff
150 Demonstranten versammelten sich auf dem Hugo-Bork-Platz aus Protest gegen Neonazi-Museum
STADTMITTE. "Wir stehen hier aus Protest gegen den unerträglichen Zustand des noch immer von Neonazis besetzten Möbelhauses Alsdorff", sagte IG-Metall-Sekretär Frederic Speidel am Samstag anlässlich der regelmäßigen Mahnwache.
Nach dem Tod des NPD-Funktionärs Jürgen Rieger hätten sich die Vorzeichen für die Neonazis geändert. "Jetzt sollten die Eigentümer des Möbelhauses zur Besinnung kommen. Wir stehen hier so lange, bis das Haus geräumt ist", sagte Speidel. In dem Möbelhaus an der Heinrich-Nordhoff-Straße sollte nach Riegers Willen ein Museum zum KdF-Wagen entstehen.
Als Redner wandten sich Ex-VW-Vertrauensmann Ralf Christians und VW-Jugendvertreter Tom Wolters an die rund 150 Mahnwachen-Teilnehmer. Beide forderten von der Politik, entschlossen gegen die Rechtsextremen und ihre Partei vorzugehen.
Die nächste Mahnwache findet am 12. Dezember um 11 Uhr auf dem Hugo-Bork-Platz statt. "Hoffentlich werden wir dann noch mehr Demonstranten sein", wünschte Speidel. Im Jugendheim Ost wird ebenfalls am 12. Dezember ein Rap- und Hip-Hop-Konzert gegen Rechts gegeben.













