Kinder basteln Traumschule
Werkstatt zur Offenen Ganztagsschule Verantwortliche erarbeiten Raumkonzepte
WOLFSBURG. Wie ihre Traumschule aussehen soll, das wissen die Hellwinkelschüler ganz genau: Sie wünschen sich Wasserlandschaften und eine Glitzerwelt.
Parallel zu den Kindern ließen sich gestern rund 100 erwachsene Teilnehmer der 1. Werkstatt Offene Ganztagsschule im Freizeit- und Bildungszentrum Westhagen durch Vorträge externer Experten inspirieren und entwarfen in Workshops ihre Vorstellungen zu Raumkonzepten und Raumgestaltung.
Mit allen beteiligten Schulen, Planern und Kindern entwickelt die Stadt Qualitätsstandards und -kriterien. "Wolfsburg ist da Vorreiter", sagt Sprecherin Stefanie Schwabe.
"Das Beginnen war uns wichtiger, als dass auf Anhieb alle räumlichen Bedingungen passen", räumt Erster Stadtrat Klaus Mohrs ein. Nach und nach setzt die Verwaltung dort an.
Laut Christian Brinsa, Abteilungsleiter Hochbau im Grundstücks- und Gebäudemanagement, ist in diesem Jahr etwa 1 Million Euro in die Ganztags-Grundschulen investiert worden, allein 600 000 Euro in die Umgestaltung eines Traktes an der Laagbergschule. Im kommenden Jahr sei eine ähnliche Summe vorgesehen, so Brinsa, der die Perspektive der Kinder bei der Planung stärker berücksichtigen will. Die genauen Projekte seien noch offen. Die Grundschulen Alt-Wolfsburg und Ehmen, die 2010 starten wollten, benötigten Unterstützung. "Wir bereiten derzeit Ratsvorlagen vor", so Mohrs.
Profitiert hat laut Leiterin Christel Schlegel auch die Hellwinkelschule durch eine neue Mensa. Wünsche hat sie trotzdem noch: "Wir benötigen Räume zur Entspannung am Nachmittag, und das Außengelände sollte neu gestaltet werden."
Wie Mohrs meint, sollten Schulen Lern- und Lebensort sein. Nach Startschwierigkeiten der letzten acht Schulen (wir berichteten) helfe die Werkstatt, dass "alle Verantwortlichen im Gespräch sind".











