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13. Februar 2012
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Karin Andreev singt und signiert

Hannover feiert Wolfsburger Supertalent – Fans reisen aus der ganzen Region an

Von Giso Bammel

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HANNOVER. 1600 begeisterte Fans stehen in der AWD-Halle in der Nähe des Hannoveraner Maschsees auf und honorieren die Leistung der Wolfsburger Supertalent-Finalistin Karin Andreev mit stehenden Ovationen. Langanhaltender Beifall, Karin-Rufe und als Dank ein "Hannover, ihr seid spitze", vom 21-jährigen Arien-Wunder.

Sie gibt die Songs zum Besten, für die mehrere Millionen Fernsehzuschauer sie im Dezember unter die besten 12 in Deutschland gewählt hatten: "Lascia Ch’io" aus einer Händel-Oper und die Arie Cavatine aus dem ersten Akt Casta Diva der tragischen Oper "Norma" von Vincenzo Bellini – stimmgewaltig und mit viel Emotion. Nach dem Auftritt ist Andreev schon fast hinter der Bühne verschwunden, als Moderator Daniel Hartwich sie über das Mikrofon zurückruft. Ein Fan ist zur Bühne geeilt, um ihr eine Rose zu schenken, die sie lächelnd, leicht verlegen entgegen nimmt.

Nach dem Song "Celebration" von Kool and the Gang, den die 12 Supertalente gemeinsam singen, geht es ins Foyer der Halle. Mehrere hundert Fans drängen sich an der Theke, die kurzerhand als Barriere umfunktioniert wurde, um Autogramme. Andreev hat als einzige der Supertalente keine selbst gedruckten Karten, unterschreibt auf Eintrittskarten und in Kladden. Andreas Busch (38) ist mit seinen Kindern extra aus Braunschweig angereist und lässt sich einen Eintracht-Schal unterschreiben. "Karin, du bist wirklich super" ruft er ihr aus der dritten Reihe zu. Auch Claudia Ehlers (23) aus Westerstede hat Glück und ergattert ein Autogramm der Wolfsburgerin. Dann muss alles schnell gehen. "Noch eine Minute", ruft ein Mann vom Management, dann verlassen die Supertalente die Autogrammstunde.

Zwei Freunde von Karin warten an der Absperrung zu den Backstage-Garderoben. Frederik Knigge (19) aus Wolfsburg und Tobias Michaelis (20) aus Esbeck im Landkreis Helmstedt gratulieren kurz mit den Worten "Super Auftritt, melde dich mal per Mail, wenn alles vorbei ist, dann unternehmen wir was" und dann verschwindet Karin auch schon wieder im Tour-Bus ins Hotel.

Heute ist tatsächlich alles vorbei. "Das war, zusammen mit Köln der beste Auftritt der Tour, ein Heimspiel sozusagen", sagt Karin schmunzelnd den WN. Nach Auftritten in Halle und Zwickau ist sie heute zurück in der Volkswagenstadt und setzt ihr Praktikum in einem Reislinger Kindergarten fort. Ganz normal.

Montag, 08.02.2010
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/11680592/menuid/2165
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