"Pitschnass" werden auch die Füße
Schwefelbad-Stammgäste äußern Wünsche bei Informationsveranstaltung Fußbecken soll gebaut werden
FALLERSLEBEN. Mit Sauna-Stammgästen trafen sich am Freitagabend Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist, Erster Stadtrat Klaus Mohrs und Schwefelbad-Betriebsleiter Ralf Plich zu einer zweiten Informationsveranstaltung.
Nach der Eröffnung der neuen Sauna-Landschaft im Schwefelbad gab es anfangs massive Kritik von Stammgästen, die bauliche Mängel und fehlende Ausstattungen beklagten (WN berichteten).
Schon in einem ersten Gespräch Ende Januar hatten die Verantwortlichen mit den langjährigen Saunabesuchern nach Lösungen für die zum Teil berechtigten Wünsche gesucht und auch gefunden.
Am Freitag gab es nun mit den Männern der Saunafreunde-Gruppe "Pitschnass" und Frauen, die immer mittwochs die Schwefelbad-Sauna besuchen, eine "sachliche und konstruktive Aussprache", wie die Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende des Schwefelbad-Ausschusses berichtet.
Einer der Kritikpunkte ist die schlechte Akustik. Bei einem Ortstermin mit einer Spezialfirma wurde inzwischen vereinbart, dass sie eine so genannte Messwand aufstellt, mit der Schallmessungen erfolgen. Deren Auswertung soll bei der Suche nach einer besseren Lösung helfen.
Für das von den Saunabesuchern gewünschte Fußbecken werden Angebote eingeholt. "Es soll noch nachträglich geschaffen werden", sagte Bärbel Weist. Bestellt habe die Verwaltung inzwischen schon die ebenfalls gewünschte Tisch-Sitzgruppe, man müsse jedoch mit Lieferzeiten rechnen. Das gleiche gelte auch für die nachbestellten Schränke mit Regalen, die vor allem von den Frauen gefordert wurden.
Die Saunagäste möchten auch noch mehr Hocker haben, weil die Besucherzahlen gestiegen sind. Gewünscht wird auch eine Reduzierung der Beleuchtung. Mit einem Architekturbüro wird ein Termin vereinbart, damit ein nicht geplanter Wasserüberlauf beseitigt wird.











