Stadt will (k)einen stiefmütterlichen Frühling
Morgen ist Frühlingsanfang: Geschäftsbereich Grün hat 6000 weitere Pflanzen bestellt – Straßenschäden werden noch erfasst
WOLFSBURG. Es grünt so grün, wenn Wolfsburgs Blüten blüh‘n: 6000 Stiefmütterchen werden in den nächsten Wochen am Stadteingang das Wolfsburg-Logo darstellen und auch am Rathaus, am Schloss, im Barockgarten und am Alvar-Aalto-Kulturhaus blühen.
Kaum ist das Eis verschwunden, bestellen sich die ersten Kinder eines an der Eis-Diele ihres Vertrauens. Die Fußgängerzone ist endlich wieder mit lauter fröhlichen Menschen gefüllt, die teilweise die Außenbereiche der Cafés und Restaurants bevölkern. Und aus den offenen Fenstern der Autos dröhnt Black Eyed Peas "I Gotta Frühling", oder so.
Der Geschäftsbereich Grün der Stadt Wolfsburg mischt beim Frühlingsgewusel mit und hat bereits 6000 Stiefmütterchen bestellt. Sobald sie geliefert sind und die Witterung es erlaubt, werden sie ab nächster Woche gepflanzt. Die Kosten: rund 2000 Euro.
"Eine besondere Pflanzaktion gab es bereits Ende November 2009", erinnert Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt Wolfsburg. "Die Blumen werden in diesem Frühjahr erstmals blühen." Am 25. November haben der Geschäftsbereichen Grün sowie Straßenbau und Projektkoordination der Stadt Wolfsburg Blumenzwiebeln von insgesamt 50 000 Narzissen und 4000 Tulpen in den Boden gesetzt. Später soll sich dann ein Blütenmeer auf einer Fläche von rund 850 Quadratmetern in der Verlängerung der Porschestraße über den Klieversberg bis zum Theater erstrecken.
Nun, wo der Schnee weg ist, hoffen viele Wolfsburger auch, dass die Straßenschäden und Schlaglöcher beseitigt werden, die Schnee, Frost und Eis in den letzten Monaten verursacht haben. Doch Andreas Bode, Leiter des Geschäftsbereichs Straßenbau und Projektkoordination, bittet um Geduld: "Die Straßen werden bereits für die Bestandsanalyse begangen und befahren. Der Schnee ist ja auch erst seit ein paar Wochen weg." aw













