Markthallenmieter beschimpft Neuland
Protest vor der Geschäftsstelle
"Neuland – alle Betrüger" steht auf einem Schild im Café L’Angelino, und mit der gleichen Botschaft stand Giuseppe Acunzo gestern vor der Neuland-Geschäftsstelle. "Ich werde jeden Tag vor dem Rathaus und vor der Neuland stehen, bis sich etwas ändert", so der Mann der Café-Besitzerin Sybille Pasiciel. Die möchte lieber gegen die Neuland klagen, doch der Prozesskostenvorschuss würde – so Acunzo – 20 000 Euro kosten. "Wir sind aber mit 30 000 Euro verschuldet." Mit diesen Aktionen möchte er stattdessen die Neuland zu einer Klage provozieren. "Aber die klagen nicht, weil sie wissen, dass sie den Prozess verlieren würden", glaubt er.
Ilona Krause, Pressesprecherin der Neuland, hat nach eigener Aussage Acunzos impulsives Wesen schon kennengelernt, bevor der Ärger mit der Markthalle begann (WN berichteten): "Wir sind den Händlern entgegen gekommen und haben ihnen extrem verringerte Mieten angeboten. Doch die hat er nicht angenommen. Selbst Gespräche zwischen Acunzo und der Geschäftsführung brachten nichts: Man kann mit ihm einfach nicht reden." Doch eines steht für Krause fest: "Auf Dauer lässt sich eine Firma wie die Neuland diese öffentlichen Verunglimpfungen nicht bieten."













