Ohne Helfer läuft am Sonntag nichts
820 Wolfsburger umsorgen Starter des fünften Marathons – Großereignis verbindet alle Generationen
Junge Mädchen, rüstige Senioren und Arbeiter im Feierabend hatten gestern das gleiche Ziel: Alle strömten in den Congress-Park, wo vor dem 5. Wolfsburg-Marathon eine Party für die rund 820 Helfer stieg.
Vorher gab es eine Einweisung für die 325 Streckenordner. Zu ihnen zählen Monika Eisler (64) und Rita Streilein (66), die in ihrem Sportverein, dem TSV Ehmen, um Hilfe gebeten wurden und wie ihre Freundin Anne Schadek (64) sofort zusagten. "Da wir alle schon immer viel Sport treiben", sagte Schadek, die am liebsten selbst beim Marathon mitlaufen würde.
Wie der extreme Ausdauerlauf ist auch die Aufgabe der Streckenordner nicht ohne: Sie achten am Sonntag darauf, dass kein Fußgänger zum falschen Zeitpunkt die Strecke quert, dass Läufer auf dem rechten Weg bleiben, dass kein Autofahrer versehentlich aus seiner Einfahrt direkt ins Läufer-Pulk zurücksetzt. "Ohne die Streckenordner würde der Marathon nicht laufen. Die sind ganz wichtig!", sagt Petra Fischer, Leiterin des städtischen Organisationsteams.
Unverzichtbar sind auch die anderen knapp 500 Ordner. 25 Helfer haben am vergangenen Samstag 3100 Läuferpakete mit Infomaterial und Sponsorengeschenken gepackt. 70 stehen am Sonntag an den 17 Versorgungspunkten, geben Getränke, Energiegel und Obst aus. Das muss natürlich schon geschnitten sein. "Der Läufer will die Banane nicht noch schälen", scherzt Fischer.
Andere Helfer bauen auf und wieder ab, führen im Meldebüro Listen, entsorgen Müll, passen auf Kinder auf, beaufsichtigen die Kleideraufbewahrung, betreuen VIPs und assistieren bei der Siegerehrung. Eisler, Streilein und Schadek hoffen auf ein spannendes Sportereignis unter blauem Himmel.













