Cheerleader feuern Läufer kräftig an
Neuer Zuschauerrekord am Streckenrand Vielfältiges Unterhaltungsprogramm in der Porschestraße
WOLFSBURG. Nicht nur mit einem neuen Teilnehmer-, sondern auch mit einem neuen Zuschauerrekord ging der 5. Wolfsburg Marathon zu Ende. Zwischen 18 000 und 20 000 Zuschauer säumten nach Veranstalterangaben die Strecke und hielten sich in sowie rund um das VfL-Stadion auf.
Erstmals führte die Marathonroute in diesem Jahr durch die gesamte Porschestraße. Viel Unterhaltung gab es zwischen Süd- und Nordkopf an der Strecke. Vor der Sparkasse trommelte die Gruppe Ookami Daiko. Bäderchef Bernd-Michael Hilbig fungierte gegenüber vor dem Theaterpavillon als Sprecher. Immer auf die Strecke blickend, hielt er die Zuschauer am Streckenrand über den Rennverlauf auf dem neusten Stand und kündigte einzelne Läufer an.
Für kräftige Unterstützung der Sportler sorgten die Cheerleader Honeybees des TV Jahn in der Porschestraße. Immer wieder machten sie die Welle und feuerten die Läufer an. "Komm, halt durch", ermunterten sie einen Mann, dem die Anstrengung deutlich ins Gesicht geschrieben stand. Nur mühsam schleppte der sich von laufen konnte keine Rede mehr sein noch durch die Porschestraße. "Weiter, weiter", feuerten die Cheerleader ihn an. Direkt daneben gab eine weitere Trommelgruppe alles.
Ganz bequem hatte es sich Wolfsburgs Urgestein Opa Wolter am Nordkopf gemacht. Im Jägerkostüm hatte er auf einem Hochsitz Platz genommen. Von dort oben hatte er den guten Überblick und war nie um einen Kommentar verlegen. Und wenn mal gerade keine Läufer vorbei kamen und sich Langeweile breit machte, begann er zu schauen, was sich am Fuße seines Hochsitzes tat. Einen Schwamm zur Abkühlung von Gegenüber konnte er durchaus vertragen. Und schon flog das nasse Etwas ihm entgegen.
Den Blick von oben hatten auch die Stelzenläufer, die sich durch die Fußgängerzone bewegten. Artistisches Können bewiesen die Jongleure. Nicht nur Kinder blieben hier stehen, um sich die Darbietung anzuschauen. Für sie gab es zudem eine Schminkaktion. Wer wollte, konnte sich außerdem einen Button "Marathon 2010" prägen lassen.
Auch neben dem VfL-Stadion gab es ein Unterhaltungsprogramm für die Besucher. Die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg austoben oder am Glücksrad drehen. Zwischendurch fanden auf der Bühne die Siegerehrungen für die einzelnen Wettbewerbe statt.













