Tierschützerin verlässt das Tierheim
Vertrag von Ingrid Schade läuft aus Geschäftsführer Werner Schmidt hofft auf Beschäftigungsprogramme
WOLFSBURG. Schreck in Sülfeld Tierheim-Mitarbeiterin Ingrid Schade hört Ende September auf. Ihr Vertrag wird nicht verlängert.
Wie Geschäftsführer Werner Schmidt auf Anfrage erklärte, ist es der Wolfsburger Beschäftigungsgesellschaft (bisher Network) nicht gelungen, weitere Fördermittel von der Bundesagentur für Arbeit zu erhalten. Schades Zwei-Jahres-Vertrag sei im April um ein halbes Jahr verlängert worden, doch nun ende er.
Schmidt hofft aber, auch weiterhin mit Schade zusammenarbeiten zu können. Denn die engagierte Tierschützerin ist weiterhin im Verein für vernachlässigte und gefährdete Haustiere aktiv. "Ich denke, dass sie uns weiterhin berät", sagt Schmidt.
Schade selbst möchte noch einmal bei der Stadtverwaltung vorsprechen, in der Hoffnung, dass die Stadt Wolfsburg die Förderung einer Verwaltungsmitarbeiterin übernimmt. "Die Stelle kann nicht unbesetzt bleiben", sagt sie. Die Personaldecke sei schon jetzt dünn.
Im Tierheim in Sülfeld arbeiten laut Schmidt eine fest angestellte Tierärztin, vier ausgelernte Tierpflegerinnen und sechs Tierpflege-Auszubildende. Zum neuen Ausbildungsjahr wird ein zusätzlicher Tierpflege-Azubi eingestellt, verspricht Schmidt. Er zählt darauf, dass die Bundesagentur bald ein neues Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose über 50 Jahren auflegt. Denn nicht nur im Tierheim, auch bei der Straßenreinigung und der Graffiti-Entfernung wäre Verstärkung mehr als willkommen.













