Zukunft des Geheges weiterhin ungeklärt
Ein "Zoo" für exotische Vögel brächte neue Probleme
Noch immer ist nicht raus, was mit dem Tiergehege am Klieversberg geschehen wird. Die Stadt recherchiert zurzeit zweigleisig, was die Zukunft des beliebten Ausflugsziels neben dem Klinikum angeht. Lothar Krause, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Grün, sagte auf WNNachfrage: "Wir versuchen nach wie vor, eine Lösung herbeizuführen." Wunsch der Stadt sei es, dass sich ein Verein findet, der sich in Zukunft um das Tiergehege kümmert.
Gleichzeitig müsse aber geklärt werden, so Krause, ob das Tiergehege nach neuestem EU-Recht wegen der exotischen Vögel möglicherweise in die Kategorie Zoo fällt. Dann kämen auf die Stadt zusätzliche Probleme zu. Für Zoos gibt sehr viele Auflagen. "Die vorhandenen Tierarten werden im Moment unter diesem Gesichtspunkt überprüft", berichtete Krause.
Für das Tiergehege sei die Konzeption sehr eng. Huftiere zu halten sei wegen des Bodens sehr problematisch. Hühner, Kaninchen und heimische Vogelarten seien die Favoriten für den kleinen Tierpark. Sollten nach der Prüfung die Voraussetzungen für ein Tiergehege erfüllt sein, werde die Stadt angestrengt nach Interessenten ausschauen, die das Areal übernehmen und sich um das Wohl der Tiere kümmern. Neben der notwendigen Sachkunde über Tierhaltung müsste der Verein auch das Personal stellen, berichtete der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter.
Bevor keine gesicherten Erkenntnisse vorlägen, gebe es keine Entscheidung. Man wolle außerdem die Debatten um den Gesundheitspark am Klinikum im Auge behalten, so Krause. Erst dann werde eine Entscheidung getroffen. kat













