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04. Februar 2012
2-Tage-Vorschau

Musik satt für jeden Geschmack

Wolfgang Preiml präsentierte den Vorsfelder Eber-Song – „Die Melker“ sorgten mit Dorf-Rock für Stimmung

Von Dieter Polte

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VORSFELDE. Musik satt für jeden Geschmack auf vier Bühnen, dazu internationale Leckereien von holländischen Poffertjes bis zu thailändischen gebackenen Wantan-Taschen und tolle Stimmung: Das 24. Vorsfelder Eberfest des Verkehrsvereins Vorsfelde live lockte am Freitag und Samstag 15 000 Besucher auf die Partymeile in der oberen Meinstraße.

„Beim Eberfest, beim Eberfest, da hält die Sau den Eber fest“, jubelte Alleinunterhalter Wolfgang Preiml im Tanzzelt ins Mikrofon, als er seinen Eberfest-Song präsentierte. Mehrfach stimmte er ihn an, und hundertfach kam’s aus dem Publikum: „Vorsfelde, saugut!“

Auf der großen Bühne am Ende der Festmeile spielten am Samstag zunächst die Evergreen Brothers Oldies und Irish Folk, später begeisterte dort die Norderstädter Dorf-Rock-Band „Die Melker“ ihre Fans. „Mi und Bobby sein Knie“ war ein gängiger Titel. Und wenn Sänger Alfred Spohr seine Freundin Luise bittet, ihm das Hemd zu bügeln, dann klingt das so: „Plett it me, platt it me!“ Keine Frage, dass schon bald vor der Bühne geschunkelt und die Melker mit Wunderkerzen verabschiedet wurden.

Kaum weniger Stimmung herrschte rund um die kleine Bühne, wo die Band „Play it again Sam“ ihren Fans einheizte. Und auf der Disco-Bühne begann nach 19 Uhr die Ü-30-Party mit Toni Maroni & Friends. Heiße Scheiben verlockten zum Tanzen. „Toll ist das hier“, schwärmte Franziska Hengelmann, eine junge Besucherin aus Schwaben. Sprach‘s, und auf ging‘s zum nächsten Schwof.

„Wir haben die Festmeile entzerrt“, freut sich Organisator Thorsten Nieß, dass das Angebot mit erstmals vier Bühnen das Gedränge minderte. Das kulinarische Angebot war erweitert worden, so auch mit dem Gourmet-Zelt von Hackepeter-Wirt Jovi Davidovic. Und als gen Mitternacht die Musik schwieg und Regen einsetzte, da zog es viele zur After-Eberfest-Party ins Schützenhaus. Mehr als 1000 Besucher tanzten bis früh um fünf nach den heißen Scheiben von Andrea Berg und AC/DC, die Toni Maroni auflegte. Hoch schlug auch die Stimmung bei weiteren After-Show-Partys in der Tabledance-Bar Prettyness und beim Hoffest des Sanitärteams Wunsch.

Montag, 21.08.2006
Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/artid/5794338/menuid/2165
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