Judo-Meistergurt: 7. Dan für Alexander
Der frühere Europameister Alexander von der Groeben aus Wolfsburg ist im Ratssaal ausgezeichnet
Das gabs in Wolfsburgs Ratssaal noch nie: Einem deutschen Judoka wurde eine der höchsten Auszeichnungen seines Sports verliehen: der 7. Dan. Das tat Dieter Teige, Präsident des Deutschen Dan-Kollegiums, am Samstagmittag. Der Geehrte war Europameister und kämpfte einst erfolgreich in Reihen des VfL Wolfsburg: Schwergewichtler Alexander von der Groeben, mittlerweile Sportkommentator und Schauspieler, war extra aus Köln angereist.
Nicht allein, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Vielmehr stand ein Treffen mit ehemaligen Teamkameraden des elffachen deutschen Mannschaftsmeisters und dreimaligen Europacup-Gewinners VfL an. Die Wolfsburger hatten 1972 erstmals den deutschen Titel gewonnen. Grund genug, zu diesem kleinen Jubiläum Judo-Größen von einst zusammenzutrommeln. Klaus Glahn, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von München (1972), und die "Motoren der VfL-Judoka" von damals, die Abteilungsleiter Günter Knoblich und Peter Staub, hatten das Treffen mit vorbereitet. Die Stadt gab einen Empfang. Bürgermeisterin Bärbel Weist würdigte die "Sportgrößen von gestern" als "gute Botschafter unserer Stadt und Vorbilder".
Einige sind auch nach Ende ihrer Judo-Karriere in Wolfsburg geblieben, darunter Fred Marhenke und Jean Jacques Komosinski. Sie überreichten einen symbolischen Dank der VfL-Judoka an die Stadt und den Verein für die große Unterstützung. Es ist ein Bild. Es zeigt zwei kämpfende Judoka. Ein schwarzer Gurt (Meistergurt) verziert das Ganze. Bärbel Weist und Volker Böhm (VfL-Vizepräsident) nahmen je ein Exemplar im Empfang. Die VW-Sportförderung wird in Kürze ein gleiches Bild erhalten, denn Leiter Axel Diedrich war nicht im Ratssaal dabei, sondern mit den Bundesliga-Kickern in Aachen.
Am Nachmittag gings noch einmal für alle in die Judohalle am Elsterweg auf die Matte.











