Feuerwehr drei Mal zur selben Ölspur gerufen
Geduld der Neuhäuser auf harte Probe gestellt
NEUHAUS. Da rieben sich auch hartgesottene Brandschützer verwundert die Augen: Drei Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Neuhaus in den vergangenen Tagen ausrücken, um in Neuhaus eine Ölspur zu bekämpfen. Das Schlimme: Es handelte sich jedes Mal um dieselbe Spur.
Alles begann am Sonntag, 9. Dezember: Während andere Familien es sich adventlich-gemütlich machten, gingen bei den Feuerwehrleuten die Pieper los. Mit elf Mann ging es mittags in die Seerosenstraße. Fast 1000 Meter lang war die Ölspur, die ein Unbekannter hinterlassen hatte. Die Feuerwehr streute Bindemittel, eine Kehrmaschine der Stadt fegte das Streugut auf. So weit, so gut.
Sechs Tage später gab es einen weiteren Öl-Alarm dieses Mal um kurz nach Mitternacht. Wieder machten sich die Neuhäuser auf, wieder ging es in die Seerosenstraße. Nach kurzer Erkundung machten die zwölf Freiwilligen Feuerwehrleute Meldung an die Wolfsburger Leitstelle: Es war die alte Ölspur. Doch Rückstände waren in den Asphalt eingedrungen und ließen ihn ölig glänzen. Zu entfernen indes war nichts mehr.
Am Sonntag, 16. Dezember, der dritte Alarm. Um 5.25 Uhr war das. Ziel: Seerosenstraße. Neun Aktive rückten aus und fanden die alte Ölspur. "Hoffentlich nicht noch mal", heißt es bei der Feuerwehr.













